St. Georgen Ein Trostpflasterle

Mehr geht halt momentan nicht: Doch immerhin ist die Stadionrunde für Skilangläufer gespurt. Die können bis 22 Uhr bei Flutlicht ihre Runden drehen.

Leichtathleten kennen das Maß: Die Stadionrunde umfasst Pi mal Daumen 400 Meter Wegstrecke. Auch wenn sie sich zu einem bestimmten Zeitpunkt anders anfühlen als zum Start: Sie sind immer gleich. Beim ebenerdigen Laufen summiert sich Runde um Runde zur persönlichen Leistung. Ohne Unebenheiten gleiten jetzt auch Skilangläufer durch das Stadion auf dem Roßberg. "Immerhin ein Trostpflasterle" meint Helmut Wachtelborn dazu, dass es jetzt immerhin gelang, die Stadionrunde für Freunde der klassischen wie der Skating-Technik zu spuren. Am Montagabend ist dies gemeinsam mit dem Bauhof gelungen.

Dabei blieb es allerdings auch, muss Wachtelborn etwas zerknirscht einräumen. "Wir haben halt nicht mehr die Winter von früher." Versucht hat er in den letzten Wochen alles. Zuletzt ist er vom Stadion aus zwar in Richtung Falkandresenhöhe und quer zur Schmidt-Wiese gefahren, doch von Spuren keine Spur. Auf der freien Fläche schaut mitunter die Grasnabe heraus und im Wald liegt unter Bäumen weniger Schnee auf den Wegen. Und mal immer mal wieder 100 Meter zu spuren und die Langläufer dann wieder zum Abschnallen zu veranlassen, sei allenfalls ärgerlich. Und dennoch: Wachtelborn wird sich auch weiter ins Zeug legen. "Die Hoffnung gebe ich nicht auf."

Ins Zeug legen können sich Langläufer immerhin im Stadion. Der Vorteil dabei gegenüber dem Querfeldeinsport, der den Freunden der schmalen Bretter unbenommen bleibt: Im Stadion leuchtet Flutlicht das sportliche Bemühen bis 22 Uhr.

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