St. Georgen E-Mobilität verspricht Paragon gute Geschäfte

Nach drei Quartalen: Unternehmen meldet deutliche Umsatzsteigerung.

Die Diskussion um das autonome Fahren und die hohen Erwartungen an die Elektromobilität beflügelt die Geschäftsentwicklung des Automobilzulieferers Paragon mit Hauptsitz in Delbrück. In den ersten neun Monaten erwirtschaftete die Gesellschaft einen Konzernumsatz von 84,7 Millionen Euro, das entspricht einem Zuwachs von 15 Prozent. Laut einer Pressemitteilung resultiert das Wachstum aus einer sehr guten operativen Geschäftsentwicklung in den Segmenten Elektromobilität und Mechanik. Während sich der Umsatz mit Dritten im Segment Elektronik leicht erhöhte, zeigten die Segmente Elektromobilität und Mechanik die weitaus größere Wachstumsdynamik. Damit stieg der Anteil der beiden jungen Geschäftsbereiche auf 22,5 Prozent des Konzernumsatzes. Im Vorjahr betrug er 12,5 Prozent.

"Mit dem Trend zum autonomen Fahren profitieren wir durch die gesetzliche Regulierung unmittelbar von unserer technologischen Expertise bei Sensoren", sagt Stefan Schwehr, Vorstand Elektronik. "Unser Leistungsangebot wird für alle Fahrer von autonom fahrenden Fahrzeugen der höheren Entwicklungsstufen relevant sein, die ab 2020 auf den Markt kommen." Paragon entwickelt derzeit unter anderem eine Systemlösung für die zuverlässige automatische Erkennung des Fahrerzustands per Sensorik, was seit Mai 2017 in Deutschland für zukünftige autonome Fahrzeuge gesetzlich vorgeschrieben ist.

Auf Basis der Ergebnisse der ersten neun Monate und der Planung für das vierte Quartal bestätigt der Vorstand seine Umsatz- und Ertragsprognose für das laufende Geschäftsjahr. Demnach soll der Konzernumsatz im laufenden Geschäftsjahr von 102,8 Millionen Euro auf 120 bis 125 Millionen Euro wachsen. Auf das Segment Elektromobilität wird planmäßig etwa die Hälfte des Umsatzwachstums entfallen. Demnach wird dieses Segment im laufenden Geschäftsjahr mit rund 25 Millionen Euro zum Konzernumsatz beitragen.

Das Segment Mechanik wird planmäßig die höchste relative Umsatzsteigerung verzeichnen. Demnach entfallen rund 4 Millionen Euro des Wachstumsbeitrags auf dieses Segment. Das restliche Umsatzwachstum verteilt sich auf die im größten Segment Elektronik enthaltenen Geschäftsbereiche Sensoren, Cockpit und Akustik.

Der Vorstand geht im laufenden Jahr von einem Investitionsvolumen in Höhe von rund 21 Millionen Euro aus, da sich ein Teil der ursprünglich geplanten Investitionen in das nächste Jahr verschoben hat. Das geplante Investitionsportfolio unterteilt sich in aktivierte Eigenleistungen (12 Millionen Euro), Neubauten (1 Milllion Euro), Neuinvestitionen und Ersatzinvestitionen in Maschinen (8 Millionen Euro).

In der Niederlassung St. Georgen beschäftigt Paragon etwa 35 Mitarbeiter. Entwickelt und produziert werden Schrittmotoren und elektronische Antriebstechniken sowie andere Elektromechaniken.

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