St. Georgen Bergstadtgeschichten 2016: Emotionale Momente und Live-Interviews auf der Bühne

Die Bergstadtgeschichten 2016 sind Geschichte. Rund 100 Akteure wirkten am Wochenende auf und hinter der Bühne mit und sorgten für unterhaltsame Stunden. Für die Bergstadtgeschichten 2017 such Jörger bereits jetzt nach St. Georgener die außerhalb der Bergstadt erflogreich sind.

Es war einmal mehr ein buntes Kaleidoskop an Menschen und deren Geschichten, die Bergstadtgeschichten-Produzent Rainer Jörger in aufwändig produzierte Filmbeiträge gepackt hatte. In den Filmen und in den von Jörger und SÜDKURIER-Redakteur Jens Wursthorn im Wechsel geführten Live-Interviews erfuhren die Besucher, wie Zimmermann Christoph Weißer aus altem Holz neue Möbel herstellt oder Felix Schlegel hochwertige Messer schmiedet. Willy Renner zeigte sich nicht nur als wahrer Meister am Schlagzeug, sondern bewies auch, dass er die Cajon, eine Kistentrommel, so perfekt beherrscht, dass er sogar ein Lehrbuch darüber geschrieben hat.

Auch emotionale Momente gab es. Als im Film die Geschichte des Freizeitheims Weißloch vorgestellt wurde und Herbergsvater Herbert Jäckle schilderte, wie das Haus vor genau zehn Jahren durch eine Gasexplosion zerstört und danach mit viel Engagement von ihm und vielen Helfern wieder aufgebaut wurde, erlebten auch die Besucher das Unglück noch einmal mit.

Mit dem Portrait über Gabriele König erfuhren die Zuhörer nicht nur viel über die vielfach ausgezeichnete, internationale Konzertpianistin. Das Publikum wurde auch Augen- und Ohrenzeuge, dass man Klavierstücke auch mit 16 Händen spielen kann. Dazu holte König einige ihrer besten und ebenfalls bereits mit vielen Preisen ausgezeichneten Musikschüler auf die Bühne.

Als „bunte Hunde“ bezeichnete Hans-Hartwig Lützow im Filmbeitrag über den Untermühlbachhof sich und seine Familie, als diese vor 30 Jahren Vorreiter für ökologisch-dynamische Landwirtschaft waren.

Heute ist der Untermühlbachhof nicht nur wegen seiner Philosophie bekannt. Den auf dem Hof produzierten schmackhaften Käse schätzt man in der ganzen Region. Auf der Bühne erläuterte Anke Lützow, dass mit Albert Hahn eine neue Betreiberfamilie in den Biobetrieb mit eingestiegen ist. Eine besondere Atmosphäre brachte schließlich Karl-Heinz Wagner auf die Bühne. Der zeigte mit seiner Trommelgruppe Akoma, wie afrikanisches Lebensgefühl geht. Das Publikum stieg begeistert in die rhythmische Vorführung ein.

Am Tag danach war Bergstadtgeschichtenproduzent Rainer Jörger rundum zufrieden. „Es ist alles gut gelaufen, es herrschte eine gute Stimmung im Saal.“ Bereits heute führt Jörger die ersten Gespräche für die Bergstadtgeschichten 2017. Hierfür hat er bereits eine Idee. „Ich suche Menschen, die aus der Bergstadt stammen und heute außerhalb von St. Georgen erfolgreich sind.“

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Bergstadtgeschichten St. Georgen: Interessante Menschen, ihre spannenden Geschichten, Bilder aus außergewöhnlichen Pespektiven: Der SÜDKURIER präsentiert die große Multimedia-Reportage "Bergstadtgeschichten" von Rainer Jörger in St. Georgen. Alle Artikel, Bilder und Videos zum Thema finden Sie hier im SÜDKURIER-Themenpaket.
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