St. Georgen Altenhilfe St. Georgen freut sich über Zustrom an Auszubildenden

35 Mitarbeiter werden nach Sommerferien ausgebildet. Verein will mit anderen Einrichtungen zusammenarbeiten

Dass die evangelische Altenhilfe St. Georgen ihren diakonischen Auftrag zur Pflege hilfsbedürftiger alter, kranker und behinderter Menschen bravourös leistet, hat der Verein schwarz auf weiß. Wie der einstimmig wiedergewählte Vorsitzende Klaus Gunkel bei der Mitgliederversammlung sagte, haben die Heimaufsicht und der Medizinische Dienst der Krankenversicherung den beiden stationären Einrichtungen, dem Lorenzhaus und dem Elisabethhaus, eine einwandfreie Arbeit bescheinigt.

Das gute Zeugnis täuscht allerdings nicht darüber hinweg, dass der Verein in der Ausführung seiner gesellschaftlich wichtigen Arbeit immer wieder auch vor personelle und finanzielle Problemen gestellt wird. Um diese Aufgabe künftig besser erfüllen zu können, will der Verein mit anderen sozial engagierten Einrichtungen die Kräfte bündeln.

Der Vorsitzende der evangelischen Altenhilfe St. Georgen, Klaus Gunkel (rechts), erläutert bei der Mitgliederversammlung im Lorenzhaus, dass der Verein anstrebt, künftig gemeinsam mit anderen sozialen Organisationen und Einrichtungen Kräfte zu bündeln, um die diakonische Aufgaben effizient bewältigen zu können. Bild: Roland Sprich
Der Vorsitzende der evangelischen Altenhilfe St. Georgen, Klaus Gunkel (rechts), erläutert bei der Mitgliederversammlung im Lorenzhaus, dass der Verein anstrebt, künftig gemeinsam mit anderen sozialen Organisationen und Einrichtungen Kräfte zu bündeln, um die diakonische Aufgaben effizient bewältigen zu können. Bild: Roland Sprich

"Es gibt Überlegungen, dass wir mit Einrichtungen wie Kranken- und Hilfsverein oder dem Freundeskreis für Behinderte zusammenarbeiten", erläuterte Gunkel den Mitgliedern. Wie genau diese Zusammenarbeit aussehen könnte, soll in den kommenden Monaten gemeinsam mit einer Beratungsfirma sowie der Unterstützung der Hochschule Furtwangen. erarbeitet werden.

Neben dieser Zielsetzung verfolgt die St. Georgener Altenhilfe auch das Ziel, Vereinsmitglieder für die ehrenamtliche Mitarbeit in den beiden Pflegehäusern zu gewinnen, um so die Pflegekräfte zu entlasten. Auch die Förderung und Ausbildung von Sterbebegleitern ist dem Verein ein wichtiges Anliegen.

Wie der Geschäftsführer der Altenhilfe-Gesellschaft, Markus Schrieder, erläuterte, hat die Gesellschaft, deren Träger und alleiniger Gesellschafter der Altenhilfeverein ist, im vergangenen Jahr gut gewirtschaftet. Dennoch häufe die Altenhilfe keine monetären Reichtümer an. Vielmehr würden Überschüsse zum Wohl der Bewohner und der Mitarbeiter sowie in verschiedene Projekte wieder investiert. Als Beispiel nannte Schrieder die Neugestaltung des Empfangsbereichs im Lorenzhauses. Schrieder schilderte auch Projekte in Rumänien und im Kosovo, wo sich der St. Georgener Verein an der von der Diakonie Baden-Württemberg initiierten Ausbildung von jungen Menschen zum Altenpfleger beteiligt.

"Es scheint ein zartes Blümchen, dass es interessant ist, zu uns zu kommen. Darüber bin ich sehr glücklich." Geschäftsführer Markus Schrieder über den großen Zulauf an Auszubildenden für Pflegeberufe bei der evangelischen Altenhilfe St. Georgen
"Es scheint ein zartes Blümchen, dass es interessant ist, zu uns zu kommen. Darüber bin ich sehr glücklich." Geschäftsführer Markus Schrieder über den großen Zulauf an Auszubildenden für Pflegeberufe bei der evangelischen Altenhilfe St. Georgen

"Das soll allerdings nicht heißen, dass wir unsere Aufgabe nicht ohne diese Menschen erfüllen könnten", betonte er. Im Gegenteil, derzeit gebe es einen regelrechten Ansturm von jungen Menschen nach einem Ausbildungsplatz im Pflegebereich. Erstmals würden nach den Sommerferien insgesamt 35 Auszubildende in Pflegeberufen ausgebildet. Dazu trage auch die Präsentation des Vereins auf der Jobmesse in Villingen-Schwenningen bei. "Es scheint ein zartes Blümchen zu sein, dass es interessant ist, zu uns zu kommen. Darüber bin ich sehr glücklich", freut er sich. Neue Pflegekräfte seien auch notwendig, weil der Verein künftig in Schönwald eine weitere stationäre Einrichtung betreiben wird.

Der Verein

Der Verein St. Georgener Altenhilfe hat derzeit 87 Mitglieder. Er ist Träger und einziger Gesellschafter der evangelischen Altenhilfe gGmbH, einer gemeinnützigen Gesellschaftsform. Neben den beiden Pflegehäusern Lorenzhaus und Elisabethhaus bietet der Verein ein umfassendes Angebot rund um die Altenhilfe an. Klaus Gunkel wurde als Vorsitzender im Amt bestätigt. (spr)

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