St. Georgen 25. Gesundheitswoche in St. Georgen war voller Erfolg

Viele Besucher bei den Vorträgen und beim Eröffnungskonzert: Organisatoren der 25. Gesundheitswoche sind zufrieden. Beim letzten Vortrag ging es dann um das Thema Fettleber.

Zum Abschluss der 25. St. Georgener Gesundheitswoche war der große Sitzungssaal im Rathaus noch einmal proppevoll. Das Thema Leberfasten passt nicht nur in die Fastenzeit. Der Schramberger Internist Emanuel Metzger referierte zu dem Thema.

Die Fettleber entwickelt sich nach seiner Aussage zur Epidemie, "deren Verursacher kein Erreger, sondern der eigene Lebensstil ist". Eine gute Nachricht hatte er für die Zuhörer. Sahne, Fisch mit hohem Fettgehalt und das Grillhähnchen mit Haut können nahezu unbedenklich verzehrt werden. "Gesundes Fett macht nicht dick." Metzger erläuterte, wie sich eine nichtalkoholische Fettleber durch falsche Ernährung entwickelt. Insbesondere durch zuckerreiche Ernährung kann die feine Struktur des zentralen Entgiftungsorgan gestört und die Leberfunktion nachhaltig gestört werden. Die Leber verfettet regelrecht. Die gute Nachricht: bereits eine zweiwöchige Intensivfastenkur mit geringer Kalorienzufuhr, wenig Kohlenhydraten, viel Eiweiß, um dem Muskelabbau vorzubeugen und leberaktiven Wirk- und Ballastsoffen reichen aus, um die Leber zu regenerieren. "Allerdings muss nach den zwei Wochen die Ernährung dauerhaft umgestellt werden", so der Mediziner.

Im zweiten Vortrag befasste sich die Neurologin Katja Haußmann-Betz mit Polyneuropathie. Von der Schädigung des peripheren Nervensystems sind rund acht Prozent der Bevölkerung betroffen. Häufig sind die Beine und Füße davon betroffen. Auslöser für die Krankheit können Diabetes, Alkohol, Infekte und Vitaminmangel sein. Zudem gab Fritz Waßmer von der Breitenausbildung im Rotkreuz-Ortsverein Informationen zur neuen Integrierten Rettungsleitstelle, die seit kurzem in Betrieb ist.

Mit der Resonanz der 25. Gesundheitswoche ist Organisator und Ideengeber Johannes Probst rundum zufrieden. "Wir hatten im Schnitt eine hohe Akzeptanz. Sowohl das Eröffnungskonzert als auch die Vorträge waren gut besucht. Ich persönlich fühlte mich belohnt und bin sehr zufrieden. Es spornt ohne Zweifel an, in der angedachten Richtung weiter zu planen."

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