Schwarzwald-Baar Dauerregen und Orkanböen drohen im Schwarzwald-Baar-Kreis

Wetterdienste warnen eindringlich: Auf Sturm am Mittwoch folgen starke Niederschläge

Es soll sehr stürmisch und nass werden: Meteorologen warnen vor Orkanböen und Hochwassergefahren im Schwarzwald-Baar-Kreis sowie benachbarten Landkreisen. Vor allem am Mittwoch soll es mitunter extrem windig werden, obendrein soll es starke Regenfälle geben, die örtlich Hochwasser auslösen können. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat dazu am Dienstagabend mehrere amtliche Unwetterwarnungen herausgegeben. Auch andere Wetterdienste warnen. Und in der Schweiz fürchten Meteorologen schon, es könnte der stärkste Sturm seit dem berüchtigten Sturm Lothar werden, der Ende 1999 auch durch viele Wälder im Schwarzwald eine Spur der Verwüstung gezogen hatte.

Der Wetterwechsel kündigt sich den Prognosen zufolge schon in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch an. Laut DWD wird sich ein starker Wind aus westlichen Richtungen ab dem frühen Mittwochmorgen noch deutlich verstärken. Vom Mittwochvormittag bis etwa 16 Uhr am Mittwochnachmittag gilt eine amtliche Warnung vor schweren Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 80 und 100 Stundenkilometern. In exponierten Lagen müsse in dieser Zeit sogar mit orkanartigen Böen bis 110 Stundenkilometern gerechnet werden, so der DWD. Oberhalb von 1000 Metern ist das Risiko von Orkanböen noch größer.

Bei "kräftigen Schauern und Gewittern", so der DWD in einer weiteren Prognose, werde es im Schwarzwald oberhalb von 600 Metern voraussichtlich auch extremen Orkanböen mit mehr als 140 Stundenkilometern geben. "Am Nachmittag nimmt die Unwettergefahr ab, wenngleich sich weiterhin Schauer und Gewitter mit teils schweren Sturmböen bis 100 Stundenkilometer bilden können", so der DWD.

Warnstufe Rot gilt zudem laut DWD beim Thema Niederschläge. Demnach droht bis Freitagabend "ergiebiger Dauerregen mit Unterbrechungen", wobei Niederschlagsmengen zwischen 70 und 100 Liter pro Quadratmeter erwartet würden, mancherorts bis zu 120 Liter. Dadurch seien "Hochwasser an Bächen und kleineren Flüssen sowie Überflutungen von Straßen" möglich.

Auch die Unwetterzentrale von Meteomedia stellt entsprechend deutliche Prognosen. Beispielsweise für Villingen-Schwenningen hat sie bis Freitagabend die höchste Warnstufe für Starkregen ausgerufen, vor allem gilt diese aber für den Donnerstag. Und was den Sturm und orkanartige Böen betrifft, ruft Meteomedia die rote Warnstufe sogar von Mittwochfrüh bis Donnerstagvormittag aus.

Generell drohen Gefahren wie herabfallende Äste und umstürzende Bäume, sodass Wälder und Baumgruppen gemieden werden sollten. Ferner wird dringend geraten, lose Gegenstände im Freien zu sichern und Abstand von Gebäuden, Gerüsten und Hochspannungsleitungen zu halten.

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