Schönwald Friedhofskapelle wird zum Dauerbrenner

Die Gruppe „Aktiv für Schönwald“ leistet viele Arbeitsstunden, um die Schonacher Friedhofskapelle und anderes im Ort zu verschönern.

Schönwald – Regelmäßig trifft sich die Gruppe „Aktiv für Schönwald“, um zu besprechen, was in den nächsten Wochen zu tun ist. Dabei ist die Pflege der bisherigen Projekte genauso wichtig wie das, was gerade läuft, oder zukünftige Ziele. Das wurde in jüngster Monatsversammlung im Restaurant „Inselklause“ wieder deutlich. In Abwesenheit des Sprechers Manfred Fattler leitete dessen Frau, Theodora Fattler, die Sitzung. Bedingt durch ihren eigenen Urlaub seien die Lampen im Kurpark noch nicht fertiggestellt. Dafür sei in einigen Tagen das zweite der alten holzgeschnitzten Schilder fertig, habe ihr Neffe versprochen, der das in seiner Freizeit ehrenamtlich mache, obwohl er nicht in Schönwald lebe, betonte sie.

Marlies Heger hatte zwei Geländer gesichtet, die der Hilfe der Aktivisten harren – eines an der Buchs, das zweite am Minigolfplatz. Das werde aber in diesem Jahr sicher nichts mehr. Gute und schlechte Nachrichten gab es von der Friedhofskapelle: Was zunächst auf ein Arbeitspensum von knapp 100 Stunden angedacht war, entwickelt sich zu einem Dauerbrenner: Bereits annähernd 140 Stunden haben die Männer dort gearbeitet. Der Gipser sei fertig und sei recht preiswert gewesen. Innen werde zurzeit gestrichen, alle Fenster seien neu gekittet und hätten bereits den ersten Anstrich, allerdings gelte es, auch die Außenfassade zu streichen und innen die Türen anzugehen. Sicher noch einmal so viele Arbeitsstunden wie bisher rechne er, so Bruno Allgaier.

Eine Zeitschaltung für die Tür kann Elektromeister Rudolf Schwer erledigen, doch gehen die Ideen der Macher noch einen Schritt weiter. Das Geläut, das bei jeder Beerdigung bisher von Hand bedient wird, sodass der Mesner anschließend an den Trauernden und dem Pfarrer vorbei müsse, soll automatisiert werden, ähnlich wie in der Nikolaus-Kapelle im Weißenbach. Und die Glocke soll per Funk aus der neuen Aussegnungshalle bedient werden können, überlegte man.

Da viele Wanderer und auch sonst interessierte Männer und Frauen versammelt waren, hatte man auch festgestellt, dass sich die Treppe gegenüber der Wassertretstelle zur alten Straße auflöst, die beiden oberen Stufen, die nur aus Planken und aufgefülltem Kies bestehen, seien schon ziemlich herunter getreten. Vielleicht könne man das Problem angehen, wenn 2018 die Wassertretstelle wieder in Betrieb genommen werde, stellten die Aktivisten fest. Besprochen wurde auch das Aufstellen der Weihnachtsdekoration, da im November kein Treffen stattfinden wird. Diese sollen in der 48. Kalenderwoche, also vom 28. November bis 1. Dezember, montiert werden. Zwar will Gerd Schneider bis dahin noch das alte Pfarrhaus fertigstellen, sollte ihm das nicht mehr reichen, sehen die anderen darin aber keinen Beinbruch.

Letzter Tagesordnungspunkt war die Terminierung des nächsten Treffens. Das wird am 4. Dezember im Hotel Dorer in einer kleinen Weihnachtsfeier stattfinden, bei der das Jahr nochmals betrachtet wird und auch Gedanken für das nächste Jahr gewälzt werden.

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