Schonach Burger-Gruppe: Geschäftsjahr fordert Flexibilität von Mitarbeitern

Schonacher Burger-Gruppe feiert Wälderfest im Haus des Gastes, Werk in Kanada eröffnet.

Black-Forest meets Canada – so lautete passend zur Eröffnung eines Filialwerks auf dem nordamerikanischen Kontinent das Motto des Wälderfestes der Schonacher Burger-Gruppe. Heuer lud man in das Haus des Gastes ein, zum ersten Mal also in eine firmenfremde Lokalität. „Wir sind etwas spät dran, für ein Festzelt auf dem Betriebshof spielt das Wetter im November einfach nicht mit“, erläuterte Silke Burger, Leiterin der Abteilung Human Resources der Firmengruppe.

Aber auch im Haus des Gastes wusste die Firma zu feiern. Begrüßt wurden die Gäste mit einem Glas Sekt, das der Betriebsrat reichte, ebenso gab es Strohhüte für alle Besucher. Der Saal selbst mutete als Western-Saloon an, die Abteilung Human Resources und die Betriebs-Handwerker hatten hier ganze Arbeit geleistet, wie Ilona Gebhard, die sich um die Organisation kümmerte, erläuterte.

Wälderfest feiert die Burger-Gruppe im Haus des Gastes in Schonach mit mehr als 300 Gästen. Bilder: Claudius Eberl
Wälderfest feiert die Burger-Gruppe im Haus des Gastes in Schonach mit mehr als 300 Gästen. Bilder: Claudius Eberl

Mitarbeiter der verschiedenen Firmen der Gruppe, etwa Leber aus Nürnberg, KBS-Hugger aus Deisslingen, Burger-Pen aus Schönwald, Wedo aus Triberg und KBS und SBS, waren gekommen. Mit Sam Wyss und Rob Le Monde waren auch zwei Vertreter des neuen kanadischen Werkes vertreten. Mit Freunden und Familien waren somit knapp 320 Gäste anwesend.

Geschäftsführer Thomas Burger begrüßte die „Mitdenkerinnen und Mitdenker“, ohne die das anspruchsvolle Jahr, das viel Flexibilität gefordert hatte, nicht zu meistern gewesen wäre. Herausragend in 2017 sei die Eröffnung des Werkes in Kanada gewesen, biete sich hier doch ein interessanter Markt. Erste Aufträge lägen bereits vor, der Schritt über den Atlantik sorge für eine weitere Internationalisierung des Familienunternehmens.

Burger sprach den Erweiterungsbau am Fabrikberg und den Bau des Test-Centers im ehemaligen Netto-Markt an. Insgesamt sei der Anteil der Automotiv-Artikel gestiegen, man betreibe aber auch große Anstrengungen, außerhalb dieses Bereiches weitere Kunden und Aufträge zu gewinnen. Burger sprach die aktuelle Diskussion um den Verbrennungsmotor an. Er zeigte sich hierbei sicher, dass dieser noch eine lange Zeit genutzt werde. Die aktuelle Entwicklung anderer Antriebsarten verfolge man aufmerksam, auch gebe es hier schon verschiedene Projekte für die Firmengruppe.

150 Millionen Euro Umsatz machte die Firmengruppe im vergangenen Geschäftsjahr, knapp 1000 Mitarbeiter werden in den verschiedenen Firmen und Standorten beschäftigt. „Der Erfolg der Burger-Group ist auch ein Verdienst von Ihnen“, versicherte der Geschäftsführer den Anwesenden.

Nach seiner Ansprach ging es zum gemütlichen Teil des Abends über: Für Bewirtung sorgte der Skiverein Rohrhardsberg, nach dem Essen sorgte die Band Zefix für Stimmung und Unterhaltung, ebenso eine Gesangseinlage von Mitarbeiter Andreas Hör, eine Dosenwurf-Bude und eine Rodeo-Anlage, bei der es galt, per Lasso von einem Pferd aus ein Kalb einzufangen.

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