Schonach Brauchtum und Handwerk werden belebt

Die Trachtengruppe Schonach gestaltet einen unterhaltsamen Heimatnachmittag auf dem Paradieshof.

Schonach – Die einheimischen Besucher und die Gäste erlebten beim Heimatnachmittag der Trachtengruppe Schonach unterhaltsame Stunden auf dem Paradieshof. Mit Musik, Gesang, Gedichten und Tanz unterhielt die Trachtengruppe ihre Besucher. Frank Klausmann und Werner Kienzler von der vereinseigenen Kapelle Alten Garde begleiteten die Auftritte und unterhielten musikalisch das Publikum. Moderator Joachim Klausmann erläuterte ihnen typisches Schwarzwälder Brauchtum und Handwerk. Er wartete mit einer Fülle von Zahlen und Informationen auf und fügte aktuelle Entwicklungen mit ein.

So machte er die Gäste auf die Rutsche mit Turm in Form eines Strohzylinders auf dem neuen Spielplatz im Kurpark aufmerksam und amüsierte sich unter anderem über die Schwarzwald-Klischees in einem Medienbericht. Dieser erzählte von rotwangigen Mädchen mit Bollenhüten, die jahrein, jahraus Schwarzwälder Kirschtorte essen würden und der den Kuckuck von Josef Dolds Kuckucksuhr im Untertal als Dobermann betitelt, der schnarrend sein Gehäuse zum Kuckuckruf verlasse.

Besondere Aufmerksamkeit erhielten Manuela Fleig und Frank Klausmann, die das Glockenspiel wieder belebt haben und für ihren Vortrag viel Applaus ernteten. Insgesamt zeigte sich die Trachtengruppe mit der Resonanz zufrieden. Mit dem Holzwettsägen brachte die Trachtengruppe die Besucher auf die Beine und sie bewiesen mit der Besenmusik die erstaunliche Musikalität des Mobiliars. Bereits im vergangenen Jahr hatte sie die nachmittägliche Veranstaltung mit Erfolg getestet. „Abends wird es im Schwarzwald schnell ein bisschen zu frisch“, erläuterte Joachim Klausmann die Überlegungen.

Die bestätigten die Besucher. Sie nutzten den sommerlichen Sonntagnachmittag, um den Besuch mit einem Spaziergang zu verbinden. Selbst während der Darbietungen gesellten sich immer mehr Gäste dazu. Einziger Nachteil dieser Variante ist, dass die Trachtengruppe die Fasnetsfiguren nicht vorstellen kann. „Das passt einfach nicht in den Nachmittag“, begründete Klausmann. In Vertretung für Hofbesitzer Christian Fehrenbach, stellte sein Vater Herbert den Paradieshof kurz vor. Im Nebenerwerb werden 33 Hektar Grünland und 18 Hektar Wald bewirtschaftet und der Paradieshof hat seinen Namen von seiner Lage, die alles gedeihen lässt, führte er aus. Für die Bewirtung sorgte die Landjugendgruppe Schonach mit dem Kuchenbüffet und Herzhaftem.

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