Fischbach Närrisches Spektakel lockt 5000 Besucher an

Ein voller Erfolg war das große Festwochenende, mit dem die Narrenzunft Fischbach ihren 40. Geburtstag gefeiert hat. Mit Kinderumzug, Brauchtumsabend, Narrendorf und Festzelt, sowie einer ökumenischen Narrenmesse, dem Zunftmeisterempfang und dem großen Umzug am Sonntag war das ganz Wochenende in Fischbach einiges geboten.

5000 Besucher lockte der große Umzug der Schwarzwälder Narrenvereinigung  dem absoluten Höhepunkt des Festwochenendes  nach Fischbach.


32 Zünfte der Schwarzwälder Narrenvereinigung und von befreundeten Vereinen zogen die Sinkinger Straße hinab, vorbei an der Ehrentribüne und am Gasthaus Mohren und dann die Straße Im Vogelsang hinauf zur Bodenackerhalle. Den Anfang machte natürlich das Geburtstagskind selbst, das vom Fischbacher Musikverein begleitet wurde. Die Gründungsmitglieder marschierten schick in Zylinder und Frack mit. Auch die kleine Garde und die große Garde, sowie der Elferrat und schließlich Schlapphut-Täler und Teufen-Maale waren mit dabei.


22 Musikvereine und -gruppen begleiteten die Zünfte und sorgten so für Stimmung. „Ich finde es klasse, dass jede Zunft auch einen eigenen Narrenmarsch mitbringt“, sagt Kaltenbach. Das sorgt für Abwechslung.


Die größte Zunft waren zweifelsohne die Villinger Hexen. „Ich schätze sie waren mit über 300 Hästrägern hier“, sagt Gerd Kaltenbach, Präsident der Schwarzwälder Narrenvereinigung. Auch die meisten anderen Zünfte sind in einer starken Besetzung nach Fischbach gekommen, freut sich der Nußbacher.

 

Die weiteste Anreise hatte die Narrenzunft Bärental. Sie legte für den Besuch in Fischbach am Sonntag über 70 Kilometer zurück. „Mit dieser Zunft sind wir sehr, sehr gut befreundet“, sagte Zunftmeister Christoph Droxner.

 

Den kürzesten Weg hatten die Schlierbachnarren aus Schabenhausen. Noch nicht einmal drei Kilometer musste die benachbarte Zunft zurücklegen. Mancher Besucher lief da von seinem Parkplatz fast so weit.

 

Friedliche Narren: Keinerlei Vorkommnisse hat die Polizei für das Wochenende in Fischbach zu vermelden. Die Narren haben ruhig und friedlich gefeiert. Am Samstagabend waren vier Beamten von 20 Uhr bis morgens um 4 Uhr vor Ort. Auch ein Sicherheitsdienst hatte die Narrenzunft beauftragt. Von beiden Parteien gab es auch ein Lob für die Narrenzunft für die Organisation des Festwochenendes.

 

Tolle Zusammenarbeit: „Alleine hätten wir so ein Fest nicht stemmen können“, sagt Christoph Droxner. Die Fischbacher Vereine und auch die Bürger haben die Narrenzunft tatkräftig unterstützt. Der Kirchenchor übernahm unter der Regie von Margit Müller die Kaffeebar. Michael Müller und sein tatkräftiges Team aus dem Jugendclub hatten unterdessen in der 600 Quadratmeter großen Bar alle Hände voll zu tun. Der FC hatte sein Vereinsheim geöffnet und die Feuerwehr und das Rote Kreuz waren vor allem bei den beiden Umzügen im Einsatz. Und beim Aufbau halfen die Musiker mit. Nicht zu vergessen, die zahlreichen Besenwirtschaften, die im ganzen Ort betrieben wurden. So hatten die Ohrwürmer ihr Zelt beispielsweise in der Dorfmitte aufgeschlagen.

 

Geburtstagskind: Nicht ganz so alt wie die Narrenzunft ist Bürgermeister Martin Ragg am Wochenende geworden: 37 Jahre wurde er und die ganze Bodenackerhalle sang ihm ein Ständchen.

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