Löffingen Neujahrsempfang in Löffingen: Stadt ehrt Roswitha Glück und Ernst Wider

Beim Neujahrsempfang der Stadt Löffingen wurden Roswitha Glück und Ernst Wider ausgezeichnet. Bei haben sich jahrzehntelang für das Gemeinwohl engagiert.

Beim Neujahrsempfang der Stadt Löffingen wurden Ernst Wider und Roswitha Glück für ihr außergewöhnliches bürgerschaftliches Engagement ausgezeichnet.

Ohne Ehrenamt könnte die Stadt vieles nicht leisten. Ohne bürgerschaftliches Engagement wäre Löffingen nicht das liebens- und lebenswerte Baarstädtle, unterstrich Bürgermeister Tobias Link.

  • Ernst Wider: "Es ist mir eine ganz große Ehre, einen hoch verdienten Löffinger Bürger für sein 50-jähriges Ehrenamt auszeichnen zu dürfen", so Stadtbaumeister Thomas Rosenstiel in seiner Laudatio. Die Rede ist von Ernst Wider, einem Prototypen des Ehrenamts mit Vorbildfunktion. Kommunalpolitisch hat er Akzente gesetzt. 1968, damals noch in der selbstständigen Gemeinde Seppenhofen, wurde er in den Gemeinderat gewählt. Nach der Eingemeindung im Jahr 1970 wurde er Gemeinderat in Löffingen und zwar mit seiner eigenen Partei "Junge Wählergemeinschaft". 20 Jahre war der Ausgezeichnete im Stadtrat aktiv und die "Graue Eminenz von Seppenhofen", so Rosenstiel. Für Wider hieß das, bei allen Seppenhofer Feierlichkeiten vorne mit dabei zu sein als Organisator oder Helfer und dies trotz seiner vielen Verpflichtungen im eigenen Zimmereibetrieb.
  • Viele Ehrenämter: 1970 wurde Ernst Wider auch in den Gutachterausschuss der Stadt gewählt. Ein weiteres Ehrenamt, das er bis 2017 verantwortungsvoll und kompetent ausgefüllt hat. Neben diesen Ehrenamtstätigkeiten für die Stadt und die Bürger war der Geehrte auch im Gesangverein und Gründungsmitglied in der Feuerwehr. Mit einer Freikarte für die Dittishauser Sauna, eine Leidenschaft, der Ernst Wider gerne frönt, und mit einer Chronik des Heimatforschers Emil Ketterer sowie Blumen für Ehefrau Helga durfte Ernst Wider die große Auszeichnung und Dank der Stadt in Empfang nehmen.
  • Roswitha Glück: Das goldene glitzernde G stehe für den Glücksfall Roswitha Glück, so laudierte Birgit Kuttruff, Leiterin der Stadtbibliothek. Glück's Inspiration, Kenntnis, Kreativität und ihrer Persönlichkeit sei es zu verdanken, dass sich die Stadtbücherei als Drehscheibe und Treffpunkt für Literaturbegeisterte etabliert habe und dies weit über die Stadtgrenzen hinaus. Über 20 Jahre lud sie zum Literaturtreff ein, einer Frühjahrs- und Herbstreihe. Sie habe das eigentliche "einsame Lesen" zu einem Kommunikationstreff gestaltet, zu einem konstruktiven Austausch, und dabei die Leser zu einer Gemeinschaft zusammen geführt. "Das Gespür für das richtige Buch zur richtigen Zeit, der Wunsch nach Begegnung und Gesprächsbedürfnis", so nannte Kuttruff dieses Talent.
    In Sachen Literatur und Vereinsarbeit engagiert sich schon seit Jahrzehnten Roswitha Glück aus Bachheim. Von links Bürgermeister Tobias Link, die Leiterin der Stadtbücherei Birgit Kuttruff und Roswitha Glück. Bild: Gerold Bächle
    In Sachen Literatur und Vereinsarbeit engagiert sich schon seit Jahrzehnten Roswitha Glück aus Bachheim. Von links Bürgermeister Tobias Link, die Leiterin der Stadtbücherei Birgit Kuttruff und Roswitha Glück. Bild: Gerold Bächle
  • Neben diesem Literaturtreff hat Roswitha Glück zusammen mit Eva Bausch zweimal jährlich zum Bücherduett eingeladen um hier aktuelle Literatur vorzustellen. Seit 2014 treffen sich monatlich Lesebegeisterte um gemeinsam ein Buch zu besprechen. Dabei gäben die Fachkompetenz und die charmante Art von Roswitha Glück diesen Treffen einen besonderen Reiz.
  • Neben ihrem Engagement für die Literatur ist die Roswitha Glück auch noch als Übungsleiterin bei den Bachheimer Landfrauen aktiv und hat auch schon manche Exkursion organisiert. Sie wurde mit einem Büchergutschein überrascht.

 

Neujahrsempfang

Im Rahmen eines Neujahrsempfangs – dieses Mal in der Dietfurthalle in Reiselfingen – würdigt die Stadt Löffingen Bürger für ihr außergewöhnliches bürgerschaftliches Engagement in der Feuerwehr, in Sport- oder Musikvereinen, in den kulturellen Institutionen, in der Kommunalpolitik oder im sozialen Bereich, weil es die Stadt, so Bürgermeister Tobias Link, bereichere.

 

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