Löffingen In Löffingen fehlt es an ehrenamtlichen Helfern bei der offenen Jugendarbeit

Löffinger Jugendreferentinnen hätten bei ihrer Arbeit gerne mehr Unterstützung durch freiwillige Kräfte.

Ein Hilferuf kommt aus dem Löffinger Jugendraum von den beiden Jugendreferentinnen Steffi Gutenkunst und Corinna Kurfürst. Sie benötigen dringend ehrenamtliche Unterstützung, schon bald beim Städtlefest, beim Nikolausmarkt oder auch bei der Leistungsschau. Leider folgten der Einladung gerade einmal drei Mütter und eine junge Erwachsene. „Ich helfe wenn ich kann, auch wenn meine Kinder schon groß sind“, erklärt spontan Olga Rietscher. Verena Müller wird sich auf jeden Fall bei der Städtlefest-Projektgruppe einbringen und auch Janine Urban aus Rötenbach möchte die beiden Jugendreferentinnen unterstützen.

„Wie kann man Jugendliche für soziale Verantwortung begeistern?“, diese Frage warf der Vorsitzende des Jugendfördervereins, Gustl Frey, in die Runde. Dies sei nicht so einfach, denn die offene Jugendarbeit sein keinesfalls mit der Vereinsarbeit zu vergleichen, informierte Jugendreferentin Steffi Gutenkunst, die nach den Sommerferien ganz aus der offenen Jugendarbeit zugunsten der Schulsozialarbeit ausscheidet. Eine 50-Prozentstelle übernimmt Corinna Kurfürst, die schon seit geraumer Zeit im Jugendraum aktiv ist. Bei der offenen Jugendarbeit gäbe es für die Jugendlichen keine Verpflichtungen und keine Bedingungen, so dass man auf ehrenamtliche Helfer setzt.

„Ich habe noch so viele Ideen, doch diese scheitern, weil mein Stundenkontingent dazu einfach nicht ausreicht“, sagt Corinna Kurfürst. Die 18-jährige Kerstin Werner, die sich ebenfalls im Ehrenamt des Jugendraums einbringen möchte, hatte die Idee ihre Mitschüler anzusprechen und mit sozialen Zertifikaten wie dem Qualipass zu werben, der bereits für das engagierte Jugendteam ausgestellt werde, so Steffi Gutenkunst. Dieter Köpfler regte an, den Jugendlichen die Ausbildung zu Jugendleitern anzubieten und dann mit in die Verantwortung zu übernehmen. Diese könnte sich Kerstin Werner vorstellen und Corinna Kurfürst hatte dazu gleich eine Idee der Umsetzung in den festen Gruppen.

Nun versucht man, nicht nur die Jugendlichen über soziale Netzwerke wie Facebook oder Instagram anzusprechen, sondern auch ganz gezielt bei Elternabenden oder direktem Gespräch Eltern als ehrenamtliche Helfer gewinnen zu können. „Wenn wir genügend Helfer haben, könnten wir auch eine Kinder- oder Teenie-Disco durchführen, einen Tag der offenen Tür anbieten oder auch unser Ferienprogramm noch erweitern", so die Hoffnung von Steffi Gutenkunst.

Kontakt: Steffi Gutenkunst, Telefon 0175/117 12 92 oder Corinna Kurfürst, Telefon 0160/967 560 37

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