Königsfeld Historischer Verein in Königsfeld ist gut aufgestellt

Die Vortragsveranstaltungen des Historischen Vereins werden rege besucht, wurde bei der Hauptversammlung bilanziert.

Königsfeld (kst) Hinter den 74 Mitgliedern des Historischen Vereins liegt ein ereignisreiches Jahr: Zahlreiche Vorträge sowie die "Königsfelder Begegnungen" hielten den Verein in Atem.

Vorsitzender Knut Schröter zeigte sich zufrieden mit den Besucherzahlen bei den Vortragsveranstaltungen des Vereins. "Etwa 50 bis 60 Gäste haben wir hier in der Regel", sagte er. Auch die Vorträge in den Kliniken und die Filmvorführung würden Anklang bei den Patienten finden. Besonders die Patientenführungen einmal im Monat im Albert-Schweitzer-Haus kämen sehr gut an.

Den Bücherbasar organisierten die Mitglieder auch im vergangenen Jahr wieder. Allerdings stellte Schröter eine abnehmende Lesebereitschaft fest. Trotzdem ist auch in diesem Jahr wieder ein Bücherbasar geplant. Stattfinden soll er am Wochenende von Freitag, 30. Juni, bis Sonntag, 2. Juli, geplant.

Sehr dankbar sei der Verein, dass Marlies Schmidt nun die Historische Sammlung unter ihre Fittiche genommen hätte, betonte der Vorsitzende. Bürgermeister Fritz Link, der zugleich stellvertretender Vorsitzender des Vereins ist, gab die Besucherzahlen zum Albert-Schweitzer-Haus bekannt: Im Jahr 2016 hätte das Haus 1793 Besucher angezogen. Dies sei ein Rückgang von etwa zehn Prozent im Vergleich zum Jahr 2015. Der Rückgang sei auf weniger Besucher bei Gruppenführungen zurückzuführen, sagte Link.

Kassierer Kurt Rittinghaus führte auf, dass das Barvermögen des Albert-Schweitzer-Hauses bedenklich abnehmen würde. Dies sei natürlich auch auf getätigte wichtige Investitionen zurückzuführen. Trotz allem müsse man sich in Zukunft überlegen, wie man dieses Geld für das Haus wieder erhöhen könne. Insgesamt sei der Historische Verein finanziell aber gut aufgestellt, so Rittinghaus. Dieter Siebörger sprach für den Studienkreis. Dieser kommt einmal im Monat zusammen. Im April setzen sich die teilnehmer mit dem Islam auseinander.

Ortschronist Wolfgang Rockenschuh gab in einem Vortrag Einblicke über die Verhältnisse Königsfelds im Jahr 1804. Zwar hätte er in seinem Buch über die Ortschronik viele Aspekte berücksichtigt, allerdings hätten diese nur den Ortskern betroffen, so der Chronist. Alles darüber hinaus, beispielsweise die Kinderweide oder der Hörnlishof, wären außen vorgelassen. Mit einer Karte aus der Zeit um 1804 erläuterte er daher die damaligen Besitzverhältnisse, Wegführungen und Namensgebungen außerhalb des Ortskerns.

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