Hattingen Vergessener Topf löst Brand eines Einfamilienhauses in Hattingen aus

Aufregung zur Mittagszeit in Hattingen: Ein Küchenbrand hat sich am Sonntag zu einem größeren Brand entwickelt, der ein ganzes Einfamilienhaus verwüstete. Ein Großaufgebot an Feuerwehrleuten aus der ganzen Region war im Einsatz. Ein auf dem Herd vergessener Topf hat nach ersten Erkenntnissen der Polizei den Brand ausgelöst.

Es war kurz vor 12.30 Uhr, als der Feuerwehr ein Küchenbrand in einem Haus an der Hattinger Alpenstraße gemeldet wurde. Als die ersten Wehrleute anrückten, drang bereits Qualm aus dem Dachgeschoss des Einfamilienhauses. Neben der Hattinger Wehr wurden auch die Feuerwehren aus Immendingen, Geisingen, Tuttlingen und Emmingen-Liptingen zur Verstärkung angefordert, ferner waren die Drehleitern aus Trossingen und Tuttlingen im Einsatz am Brandobjekt. So konnten die rund 60 Feuerwehrleute unter der Einsatzleitung des Immendinger Kommandanten Winfried Heizmann das Feuer auch von oben über die Drehleitern bekämpfen.

Das Feuer breitete sich von der Küche auf den kompletten Dachstuhl und das Dachgeschoss aus. Die Feuerwehrleute, darunter zahlreiche Atemschutzträger, bekämpften den Brand aus verschiedenen Richtungen, wobei sich die Löscharbeiten aufgrund der Beschaffenheit des Dachgeschosses als nicht einfach erwiesen. Die Löscharbeiten dauerten bis in den späten Nachmittag.

"Ein auf dem Herd vergessener Topf hat wohl zu dem Brand geführt", erklärte ein Polizeisprecher auf Anfrage. Der Schaden am Haus ist immens. Durch die Löscharbeiten wurde das Gebäude jedoch unbewohnbar. Neben den Feuerwehren und Polizei waren auch das Rote Kreuz und der Rettungsdienst im Einsatz, zwei Personen erlitten leichte Verletzungen.

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