Immendingen Immendinger Strumpfkugler wollen ihre Geschichte archivieren

Die Narrenzunft der Immendinger "Strumpfkugler" will ihre Geschichte archivieren. Alte Immendinger Fasnetbräuche sollen so für die Nachwelt besser erhalten werden.

Mit dem Anlegen eines Archivs will die Narrenzunft "Strumpfkugler" ihre Geschichte aufarbeiten und alte Immendinger Fasnetbräuche besser für die Nachwelt erhalten. Das war einer der Beschlüsse bei der Hauptversammlung am Samstag im Pfarrheim, die von der Narrenkapelle musikalisch eröffnet wurde. Zum Beginn der neuen Fasnachtssaison gab Zunftmeister Peter Grieninger das Motto der närrischen Tage 2018 bekannt: "Es ist an der Zeit, sechs Tage Fasnet, wir Strumpfkugler sind bereit".

In seinem Bericht zog Grieninger eine positive Bilanz der letzten Fasnacht und schaute auf das Jahr zurück, das unter anderem vom 60-jährigen Bestehen der Donaugeister geprägt war. Er informierte außerdem darüber, dass die Zunft am 27. und 28. Januar am Narrentreffen in Kiebingen teilnimmt. Ferner seien die Strumpfkugler am Fasnachtssamstag, 10. Februar, zum Jubiläum anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Schöntalhasen in Hintschingen eingeladen und würden mit einer großen Abordnung teilnehmen. Am Fasnetmontag, 12. Februar, beteiligt sich die Zunft am Umzug in Hüfingen.

Schriftführer Michael Hör berichtete über die letzte Fasnacht und weitere Narrentermine. Hanselewart Sebastian Zimmer ging auf Veränderungen beim Ausleihen der Häser ein. Oberdonaugeist Mark Löffler informierte, dass die Gruppe der Donaugeister momentan aus 38 Mitgliedern besteht und ein Donaugeist nun zwei statt ein Probejahr absolvieren müsse, um aufgenommen zu werden. Vize-Zunftmeister Sascha Zimmer ging auf die zuletzt gefassten Beschlüsse ein. Wie er erläuterte, wird die Kopfbedeckung der "Strumpfkugler"-Gruppe künftig ebenso einheitlich geregelt wie es für die Symbolfigur eine einheitliche Kleiderordnung geben soll.

Für Säckelmeisterin Susanne Zimmer erstattete Manuel Stärk den Kassenbericht, dessen Richtigkeit Daniel Wintermantel bestätigte. Wintermantel und Pascal Stieb wurden als Kassenprüfer im Amt bestätigt. Für zehnjährige Mitgliedschaft in der Zunft übergaben Zunftmeister Grieninger und sein Vize Sascha Zimmer den Zunftorden in Bronze an Bianca Burkart. Bürgermeister Markus Hugger dankte der Narrenzunft für ihr Engagement im Ortsleben und die gute Zusammenarbeit. Brauchtumsbeauftragter Karl-Heinz Zeller berichtete einem Vortrag über das das Thema "Schwäbisch-Alemannische Fasnet als immaterielles Kulturerbe" und brachte den Vorschlag ein, dass die Zunft ein Archiv über ihre Geschichte anlegen soll. Die Anregung wurde von der Versammlung zustimmend aufgenommen. Abschließend wies Zunftmeister Grieninger noch auf die "Narrenbörse" am 5. und 6. Mai in Bad Dürrheim hin, bei der die Strumpfkugler mit zu den Organisatoren gehören.

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