Immendingen Andreas Durler hat die größte Glatze in Immendingen

Strumpfkugler ermitteln zum Fasnetende den größten Kahlkopf.

Strumpfkugler des Jahres ist Andreas Durler. In der Reifenfolge der Glatzekönige folgen ihm auf Platz zwei Paskal Dury und Platz drei Manuel Stärk.

Die einen versuchen sie mit allen Mitteln zu verdecken, andere dagegen tragen sie mit Würde, gemeint ist die aus dem fehlenden Haupthaar resultierende Glatze. Einer langen Tradition folgend, trafen sich am Dienstagabend wieder die noch Aktiven der Narrenzunft mit den Herrn der Schöpfung, die stolz auf ihren Kahlkopf sind, um den größten Immendinger Kahlkopf zu ermitteln.

18 Aspiranten waren in diesem Jahr angetreten um den begehrten Titel „Strumpfkugler des Jahres“ zu erringen. Nach der Überlieferung soll der Brauch auf eine ausgelassene Zecherei zurückgehen, bei dem auch der vom Stopfei abgewandelte Zunftname kreiert wurde.

Weil es offenbar auch zu diesem närrischen Akt eine Verordnung gibt, muss die Ermittlung der „Landefläche“ durch gleich zwei Experten erfolgen. In Aktion waren der geeichte Chefgeometer Martin Hall mit seiner Veronika. Mit viel Gaudi wurde jeweils die Länge und Breite der haarlosen Fläche ermittelt. Um die Fülle von Daten verarbeiten zu können, nahmen Birgit Wiedermann und Eva Hall ein Rechenzentrum in Betrieb. Die Spannung stieg, zunächst gab es eine Hochrechnung, die besagte, dass Mattias Sterk als Rangletzter ohne Chance blieb. Sodann stand das Ergebnis fest: Mit 425 Quadratzentimeter errang Andreas Durler die Königswürde, ihm folgten Paskal Dury mit 378 und Manuel Stärk mit 252 Quadratzentimeter. Die Sieger zeichnete Zunftmeister Peter Grieninger mit dem Glatzköpfeorden aus. Martin Hall klärte auf: „Diejenigen, bei denen das Haar vorne fehlt sind große Denker, die mit kahlem Hinterkopf (Insulaner) große Liebhaber. Wenn es an beiden Stellen mangelt, denken diese, sie sind die großen Liebhaber“.

Zunftmeister Peter Grieninger gab am Ende des närrischen Spektakels seiner Hoffnung Ausdruck, dass künftig mehr Anwärter zu der Gaudi kommen mögen, da auch schlecht Behaarte außerhalb der Aktiven der Zunft willkommen sind.

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