Hüfingen Musikalische Vielfalt bietet das Jubiläumskonzert in Hausen vor Wald

Ein gemeinsames Jubiläumskonzert von Männergesangverein, Musikkapelle und Kirchenchor begeistert die Zuhörer in der barocken Kirche St. Peter und Paul in Hausen vor Wald.

Ein beachtenswertes Konzerterlebnis haben die etwa 250 Gäste am Sonntagabend in der barocken St. Peter und Paul Kirche in Hausen vor Wald erlebt. Anlässlich seines 65-jährigen Bestehens hat der Männergesangverein Hausen vor Wald Musikkapelle und Kirchenchor zu einem gemeinsamen Jubiläumskonzert eingeladen.

„Der etwas andere Dorfkirchenchor“ eröffnete das Konzert mit zwei besinnlichen, zum Nachdenken anregenden Chorstücken: „Gottes Schöpfung, gute Erde“ von Klaus Richter und „Venimus adorare eum“ von Gregor Linßen. Der Kirchenchor – verstärkt durch die Chorsänger aus Döggingen – wechselte zu temperamentvollem Chorgesang, der in dem Gospel „swing low“, mit gesungenen Instrumentalteilen und rhythmisch sehr anspruchsvoll seinen Höhepunkt erreichte. Mit Schnipsen und Klatschen, a cappella, von Chorleiter Klaus Geiger für seine Chöre arrangiert.

Im zweiten Teil dieses musikalisch vielfältigen Konzertabends beeindruckte die Musikkapelle unter Leitung von Stefan Teichner das Publikum mit der Interpretation des Musical Hits der 70er Jahre „Jesus Christ Superstar“ von Andrew Lloyd Webber, arrangiert für Blasorchester von Willy Hautvast. Mit dem lyrischen Stück des zeitgenössischen Komponisten Jacob de Haan, „Yellow Mountains“, ließen die Musiker die Stimmung der Bergwelt leuchten und aufblühen.

Mit den unvergesslichen Melodien aus dem Film „Legenden der Leidenschaft“ mit Klavierbegleitung von Liliya Blenkle und dem „Concerto d`Amore“ von Jakob de Haan beschloss die Musikkapelle mit viel Beifall ihren Konzertpart. Mit dem Gospel-Song „Kum ba yah, my Lord“ gelang es dem Männergesangverein mit dem ersten Liedbeitrag die Konzertbesucher zu begeistern. Der 22 Mann starke Chor überzeugte einmal mehr mit seiner eindrucksvollen Stimmengewalt, aber auch mit Soloeinlagen. Bei dem Gesangstück von Otto Groll „O Herr, welch ein Morgen“ sang Dirigent Rudi Teichner mit kräftigem Tenor den Solopart. Mit dem Vespergesang aus dem 18. Jahrhundert und dem modernen „Vater unser“ von Hanne Haller beendete der Geburtstagschor den Konzertabend.

Als Zugabe sang der Chor „Des Handwerkers Abendlied“ mit Solist Elmar Albicker. Zum Abschluss des gelungenen Jubiläumskonzerts sangen alle gemeinsam, die Mitwirkenden und die Besucher des Konzerts, das Kirchenlied „Großer Gott, wir loben dich“. Zu einem Gläschen in geselliger Runde hat der Vorsitzende des Männergesangvereins, Michael Reitze, alle in das nahegelegene Bürgerhaus ganz herzlich eingeladen.

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