Geisingen Exklusiver Blick ins Allrad-Eldorado hoch über Geisingen

Der SÜDKURIER öffnet Türen im Geisinger Offroadpark Ultraterrain und gibt Einblicke in das Trainingsareal für die Fans vierradgetriebener Fahrzeuge.

Sehr angetan zeigten sich die Besucher, die am Wochenende die Chance nutzten, im Rahmen der Aktion "Der SÜDKURIER öffnet Türen" die Gelegenheit wahrnahmen, einen Blick hinter die Kulissen des Offroadparks Ultraterrain im Geisinger Steinbruch zu werfen. Bei der Tour erläuterten Parkleiter Clemens Matejka und sein Kollege Marcel Meier der Besuchergruppe sehr anschaulich, was sich auf dem Trainingsareal abspielt und wie das Offroadgelände präpariert wird.

Joachim Hubrich aus Aasen nutzt die Gelegenheit und machte sich mit den Trainingsmöglichkeiten vertraut, die das Areal auf dem Höhenzug des Geisinger Steinbruchs bietet. "Ich fahre selbst eine straßenzugelassene Enduro und überlege, mit meiner Maschine ein Offroadtraining zu absolvieren. Ich finde es toll, dass es solch ein Offroadgelände in unserer Region gibt und beeindruckend, was das Ultraterrain-Team an Trainingsmöglichkeiten geschaffen hat", meinte Hubrich.

Fahrtechnik und Fahrzeugbeherrschung sind gefragt, um den schmalen, kurvenreichen Pfad durch ein Waldstück im Geisinger Offroadpark gekonnt zu meistern.
Fahrtechnik und Fahrzeugbeherrschung sind gefragt, um den schmalen, kurvenreichen Pfad durch ein Waldstück im Geisinger Offroadpark gekonnt zu meistern.
Aus einer anderen Motivation heraus haben Doris und Walter Gilly aus Geisingen die Gelegenheit beim Schopf gepackt und sich im Rahmen der Aktion "Der SÜDKURIER öffnet Türen" ein persönliches Bild vom Offroadpark verschafft. "Als Anlieger wollten wir uns ganz einfach einmal persönlich und direkt vor Ort über den Offroadpark informieren", erklärten die beiden im Gespräch mit dem SÜDKURIER. Was Lärmaufkommen anbelangt, hätten sie vom Offroadpark bislang praktisch nichts wahrgenommen, während der Verkehr auf der Autobahn A81 gerade jetzt in der Sommerferienzeit wieder besonders lautstark zu Buche schlage, betonten die beiden auf Nachfrage.

Bei der geführten Tour über das Offroad-Areal hatten die Besucher auch die Möglichkeit, das Training einer Gruppe von Endurofahrern an mehreren Stationen zu beobachten, darunter eine kurvenreiche Strecke auf einem schmalen Pfad durch ein Waldstück, ein so genannter Single Trail. "Wir haben hier im Ultraterrain vielfältige Möglichkeiten, das Training mit ansteigendem Schwierigkeitsgrad modular aufzubauen und für unterschiedliche Zielgruppen, von Anfängern über Fortgeschrittene bis hin zu ausgeprägt Erfahrenen zu variieren", erläuterte Instruktor Markus Eichberger von der Firma Malelobo der Besuchergruppe. Malelobo organisiert Endurotrainings und -reisen und greift als einer der Kooperationspartner von Ultraterrain regelmäßig auf den Geisinger Offroadpark als Trainingsgelände für seine Endurokurse zurück.

Bei einem Rundgang über das Ultraterrain Areal im Geisinger Steinbruch erläutern Parkleiter Clemens Matejka (Zweiter von links) und sein Kollege Marcel Meier (rechts) den Besuchern Doris und Walter Gilly aus Geisingen sowie Joachim Hubrich (Mitte) aus Aasen anschaulich die verschiedenen Trainingsstrecken.
Bei einem Rundgang über das Ultraterrain Areal im Geisinger Steinbruch erläutern Parkleiter Clemens Matejka (Zweiter von links) und sein Kollege Marcel Meier (rechts) den Besuchern Doris und Walter Gilly aus Geisingen sowie Joachim Hubrich (Mitte) aus Aasen anschaulich die verschiedenen Trainingsstrecken.
"Es ist tatsächlich so, dass hier oben im Offroadpark nicht gerast werden kann, sondern ganz offensichtlich langsames Geschicklichkeitsfahren im Gelände gefragt ist. Davon konnten wir uns vor Ort überzeugen. Insofern ist es schade, dass nicht mehr Besucher die Gelegenheit genutzt haben, an der Führung durch den Offroadpark teilzunehmen und so das eine oder andere Vorurteil zu überwinden", zogen Doris und Walter Gilly ihre persönliche Bilanz von der geführten Tour über das Ultraterrain-Gelände. Was Joachim Hubrich anbelangt, stehen die Chancen wohl nicht schlecht, dass seine nächste Tour im Geisinger Offroadpark nicht zu Fuß, sondern auf zwei motorisierten Rädern als Teilnehmer eines Endurotrainings vonstatten geht. "Die Möglichkeiten, die Ultraterrain bietet, sind optimal. So ein Endurokurs ist ohne Zweifel herausfordernd, aber er macht auch Laune. Ich habe jedenfalls nur strahlende Gesichter erblickt", meinte er nach einem kurzen Plausch mit einigen Endurofahrern.

Der Offroadpark

Der Offroadpark Ultraterrain ist seit Juni 2016 für den Trainingsbetrieb geöffnet. Das im Geisinger Steinbruch gelegene Übungsgelände für straßenzugelassene Fahrzeuge wie Enduromotorräder, Quads und Allrad-Fahrzeuge, bietet für die verschiedenen Fahrzeugklassen diverse Trainingsstrecken mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, denen ein Merkmal gemeinsam ist: Gefragt sind langsames Geschicklichkeitsfahren, Fahrtechnik und Fahrzeugbeherrschung im Gelände, schnelles Fahren ist ausgeschlossen. (tom)

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