Furtwangen / Vöhrenbach Waldtraum-Festival: Tolle Party an der Linacher Staumauer

Studenten organisieren tolle Party an der Linacher Staumauer für Studenten und Einheimische. Hier gibt's alle Bilder vom Waldtraum-Festival.

„Wir machen nicht einfach nur Partys. Wir schaffen Erlebnisse, die sich in eure Erinnerungen brennen“, lautet das Motto des Party-Kollektivs, das sich nach der Waldtraum- und der Neongeil-Party nun zum dritten Mal bewährte.

Geschützt durch die Betongewölbe der Linacher Staumauer fand in der Nacht vom Mittwoch auf Donnerstag das Waldtraum-Festival statt. Für die musikalische Beschallung der rund 1000 Gäste sorgten auf drei Floors insgesamt acht DJs, darunter DJ SuperSmax aus Freiburg, DJ Salve aus Offenburg und der Furtwanger Student Daniel Ippendorf und heizten der tanzenden Menge mit Elektro- oder Hip-Hop-Beats kräftig ein.

Optisch erzeugten die zur Staumauer-Kulisse passenden Lichteffekte eine eindrucksvolle Party-Szenerie. Für das leibliche Wohl der Gäste wurde an verschiedenen Ständen gesorgt, diesmal kamen zu den Getränke- und Speisetheken ein Zuckerwattestand hinzu. Ein großes Plus des Festivals war der gut geregelte Transport der Gäste durch Shuttlebusse, der im Preis inbegriffen war.

Die Beliebtheit der Veranstaltung deutete sich bereits Tage vor dem Beginn an, als die limitierte Menge der Karten innerhalb von weniger als einer halben Stunde nach Verkaufsstart vergriffen war. Aus der Sicht mancher Gäste und der Veranstalter deutet es darauf hin, dass in Furtwangen Mangel an Veranstaltungen dieser Art herrscht.

Die hauptsächlich durch Studenten der Hochschule arrangierte Feier verlief sehr friedlich und ausgelassen. Das ist vor allem dem großen Organisatoren- und Helferteam aus etwa 50 jungen Menschen zu verdanken, dessen Kern sich als „XXX-Party-Kollektiv“ betitelt.

Dabei liegt die Betonung auf „Kollektiv“ und so wollen sich die Organisatoren nach außen repräsentiert sehen, als ein Team, dessen alle Mitglieder gleichermaßen wichtig sind, so Konstantin Gohlisch. Wie auch viele andere Teilnehmer, beteiligte sich der Safety-and-Security-Engineering-Student in verschiedenen Bereichen, darunter dem Bustransport der Gäste, bei den Absperrungen oder der Sicherheit.

Ein weiteres Beispiel für die Vielfältigkeit des Aufgabenspektrums der Organisatoren lieferte Michael Röther, der mitverantwortlich für Strom, Licht oder Kommunikation war. Unterstützt wurde die Veranstaltung auch durch die Städte Furtwangen und Vöhrenbach sowie durch verschiedene Sponsoren.

Linachtalsperre

Die Linachtalsperre wurde zur Stromgewinnung mittels Wasserkraftwerk in den Jahren 1922 bis 1925 durch die Stadt Vöhrenbach gebaut. 1969 wurde der Kraftwerksbetrieb eingestellt, 1988 wurde das Wasser aus Sicherheitsgründen abgelassen. Nach einer Sanierung wurde im Jahr 2007 das Wasser wieder aufgestaut. Die 25 Meter hohe und 143 Meter lange Staumauer wurde in den Jahren 2006 und 2007 komplett saniert. (ath)

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