Furtwangen Umzug durch Furtwangen: Schnee fällt auf bunte Narrenschar

Ausgesprochenes Pech hatten die Narren in Furtwangen am Sonntagnachmittag: Nasskaltes Wetter mit zum Teil kräftigem Schneefall bestimmte den großen Umzug durch Furtwangen. Mit Bildergalerie!

Offensichtlich war dabei aber auch, dass sich die Zuschauer von diesen widrigen Wetterverhältnissen nicht abhalten ließen. Auf dem gesamten Umzugsweg beobachteten Hunderte von Zuschauern das Geschehen. Und auch die Narren selbst ließen sich das schlechte Wetter in keiner Weise anmerken, es herrschte bei allen Gruppen fröhliche Stimmung.

Angeführt wurde der Zug wieder von der Zunftführung und den verschiedenen Gruppen der Narrenzunft: Alte Jungfere, die Narrenbaumsetzer mit einem großen Narrenbaum und die Hansili. Der erste Musikverein im Umzug als Begleitung der Narrenzunft ist traditionsgemäß die Stadtkapelle unter der Leitung von Ulf Schuster. Mit dem Musikverein Frohsinn Rohrbach, dem Musikverein Schönenbach und dem Musikverein Katzensteig waren es aber noch drei weitere Musikkapellen, die für die notwendige musikalische Umrahmung, vor allem natürlich auch mit dem Narrenmarsch, sorgten. Es ging weiter mit den Spättle und dann den Fuhrkigili mit ihrem großen Pferdefuhrwerk, immer ein Blickfang für die Zuschauer. Und schließlich die große Gruppe der Hexen, die natürlich auch wieder ihren Schabernack mit den Zuschauern trieb und dafür auch ihre Spezial-Fahrzeuge dabei hatte.

Spättle, Fuhrkigili und Hexen zeigten beim Umzug aber auch, dass hier eifrig Nachwuchs-Arbeit geleistet wird. Viele junge Nachwuchs-Narren waren bei diesen Gruppen dabei.

Auch die Narren-Gestalten aus den Ortsteilen durften nicht fehlen: aus Schönenbach die Buslochhexen und die Strohhansel, aus Neukirch die Bregeme Wieble und die Sportfreunde-Hexen sowie aus Rohrbach die Kohlebrenner. Ebenfalls dabei war die Neukircher Garde und der Elferrat sowie aus Linach die Stausee-Garde.

Es gab aber neben einer Gruppe mit Monstern auch wieder einige schöne Gruppen mit originellen Ideen zu bewundern. Dazu gehörten die Flamingos aus Linach oder eine schöne Katzengruppe, spanische Damen oder die farbenfrohen Hutmacher aus Neukirch. Besonders spürbar war beim Umzug natürlich wieder das Thema Orient. Bürgermeister Josef Herdner beispielsweise war auf einem fliegenden Teppich unterwegs, begleitet von orientalischen Gemeinderäten einschließlich eines Kamels. Vom Fürsatz kam dann ein umgekehrter Harem: Prinzessin Leila war in der Sänfte unterwegs und wurde von ihren Harems-Herren begleitet. Und schließlich präsentierte auch das Schwarzwald Harmonikaorchester einen kompletten orientalischen Basar mit breitem Angebot.

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