Furtwangen Kleine Künstler bieten Zuhörern große Klangbilder

Die Jugendmusikschule bietet einen umfangreichen Einblick in ihre Arbeit – und den Fortschritt der jungen Musiker. Der Nachwuchs überzeugt bei seinem Sommerkonzert das Publikum auf ganzer Linie.

Vollen Einsatz zeigten Schüler und Lehrer der Jugendmusikschule (JMS) beim Sommerkonzert in der Festhalle. Die Leistungsschau der rund 100 Akteure überzeugte. Von der musikalischen Früherziehung bis zur konzertanten Reife wurde beachtliches Können bei instrumentalen Beiträgen, Gesang und Tanz demonstriert.

Das Konzert hätte unter dem Motto „Musik ist wie eine Brücke“ stehen können, einer der gelungenen Beiträge des neuen Kinderchores „Singvögel“.

Eröffnet wurde der Sonntagnachmittag von Kleinkindern und ihren Mamas, die richtig heiße Rhythmen hinlegten. Herzig waren die „Danke“-Gesänge der Bambini, und „Fiesta“ feierte danach die Blockflötengruppe.

Wie man das Publikum begeistert und mitnimmt, das zeigte die kooperierende Bläserklasse des Otto-Hahn-Gymnasiums mit Dirigent Hans Bausch. Erstaunliches war von zwei jungen Pianistinnen zu hören. Auswendig spielend bewies Lina Diehr fortgeschrittene Reife und einfühlsam agierte Emili Zinapold am Flügel.

Ziemlich locker vom Hocker sang Alexander Riesle nicht nur „I see fire“, wobei er sich mit der Gitarre begleitete. Schon sehr kunstvoll konnten Simon Link (Klarinette) und Julian Henger (Fagott) mit ihren Instrumenten bei einem Variationssatz von Beethoven umgehen, und ein großes Streicherensemble war bei „Tim, der Pfeifer“ zu hören.

Eine Ausnahmeerscheinung ist Sven Morutzan, der gekonnt Joplins „Maple Leaf Rag“ hinlegte. Pop und Mozart bot danach die Sängerin Pia Schartel, begleitet durch die Papageno-Flötistin Sophie Scholl. Nachdem ein Klarinetten-Ensemble mit traditioneller Klezmermusik aufwartete, zeigte das Duo Ricardo und Jens Lust, was in ihren Fagotten steckt. Ein Händel-Menuett und „Over the rainbow“ interpretierte die recht große Querflötengruppe, abgelöst durch ein Sax-Ensemble, das mit „Viimesen Kerran“ in finnische Gefilde entführte. Magische „Mallets“, ergänzt durch Rhythmusinstrumente, sorgten für einen schlagkräftigen Schluss.

Alle Beiträge waren gelungen, wurden bewundert. Vom Publikum erhielten die Künstler herzlichen Beifall.

Klein aber voll bei der Sache sind die Kinder der musikalischen Früherziehung. Begleitet von Liljana Fischer an der Gitarre gelingt das „Danke“-Lied bestens.
Klein aber voll bei der Sache sind die Kinder der musikalischen Früherziehung. Begleitet von Liljana Fischer an der Gitarre gelingt das „Danke“-Lied bestens.

Ausbilder und Helfer

Liljana Fischer (Musikgarten/Früherziehung), Ute Kloppert (Leitung/Blockflöte/Querflöte), Oksana Sebova (Klavier), Rolf Langenbach (Gesang/Gitarre), Monika Hehl (Gesang), Bernd Rimbrecht (Klarinette), Savomir Moleta (Fagott), Daniel und Florian Bachmann (Violine/Violoncello), Sabine Pander (Klavier), Monika Biwald (Gesang), Elias Zuckschwerdt (Klarinette), Elisabeth Kölle (Querflöte), Elliot Riley (Saxofon) und Jens Willi (Schlagzeug) schickten ihre Eleven ins Rennen. Außerdem wirkten die musikalischen Ausbilder teils selbst mit. Nach der Vorstellung gab es Gelegenheit, Instrumente auszuprobieren. Für die Pausenbewirtung sorgte das Freundeskreis-Team um Judith Reidelbach. Sie betonte, dass die Mitglieder vielfach moralisch und finanziell unter die Arme greifen. Nötig seien immer wieder neue Interessierte, die die Jugendmusikschule unterstützen. Informationen gibt es unter fjms@jugendmusikschulen.de, bei der Tourist-Info oder bei Judith Reidelbach, Telefon 07723/5404. Der Freundeskreis war es auch, der allen jungen Mitwirkenden ein Eis spendierte.

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