Furtwangen Hochwasser hinterlässt Spuren im Bregtal

Heftige Schäden an der Breg bei Schönenbach. Gewässerunterhaltung kommt teuer zu stehen

Ortsvorsteher Hansjörg Hall berichtete im Ortschaftsrat über eine Besichtigung der Hochwasserschäden an der Breg im Bereich Schönenbach. Diese sollen nun behoben werden.

In der vorhergehenden Sitzung hatten die Ortschaftsräte Martina Hepting und Manuel Dufner dieses Thema angesprochen. Überall wurden infolge des starken Hochwassers Anfang des Jahres deutliche Schäden festgestellt, beispielsweise entwurzeltes Gebüsch oder Hinterspülungen der Böschung. Auch Weideflächen wurden heftig überschwemmt.

Es seien neue Inseln entstanden, Randsteine vom Ufer seien mitten in der Breg zu sehen. Es wurde nun geprüft, wie man die Schäden wieder beseitigen kann, wobei im Sinne des Naturschutzes auch ein gewisses Eigenleben der Breg gewünscht ist. So werden verschiedene Anlandungen wieder entfernt oder auch am Ufer belassen. An anderen Stellen muss der Lauf aber auch mit einer „harten Verbauung“ saniert werden.

Hier werden durch ein Spezialunternehmen, die Firma BST aus Neukirch mit ihren Schreit-Baggern, große Steine zur Befestigung des Ufers eingebracht und mit Stecklingen, die aus den weggespülten Büschen entnommen wurden, bepflanzt. Dies betrifft vor allem den Bereich von der Hofbauernsäge bis zur Brücke des Linacher Weges.

Da diese Arbeiten dringend erledigt werden müssen, wurden die anderen Arbeiten am Bachlauf zwischen Autohaus Kuner und Hofbauernsäge für kurze Zeit unterbrochen.

Für die Gewässerunterhaltung waren für das laufende Jahr 30  000 Euro im Haushaltsplan veranschlagt. Doch diese Summe reiche sicher nicht aus, so Hansjörg Hall. Man rechne mit 80  000 bis 100  000 Euro.

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