Furtwangen Elevator Pitch: Karriere im Aufzug

Die Hochschule Furtwangen veranstaltet einen Wettbewerb für Existenzgründer. Die bewerben ihre Projekte rasant, denn sie haben dafür nur wenig Zeit – ganz wie bei der Aufzugfahrt mit potentiellen Sponsoren.

Stellen Sie sich vor, sie hätten eine zündende Geschäftsidee, einen gut durchdachten Geschäftsplan und den Markt gründlich analysiert. Aber leider haben Sie kein Geld. Und dann treffen Sie im Aufzug eines Frankfurter Bankgebäudes zufällig auf Josef Ackermann. Sie haben jetzt ganz wenig Zeit, ihn so zu begeistern, dass er die nötige Kohle locker macht. Das ist der berühmte Elevator Pitch – das Verkaufsgespräch im Aufzug.

Die Teilnehmer an diesem Wettbewerb an der Hochschule Furtwangen University (HFU) kamen aus verschiedenen Informatik-Fachbereichen. Aber auch Existenzgründer aus ganz andern Richtungen stellten sich den zehn Jurymitgliedern in der Aula der Hochschule.

Einen respektablen dritten Rang belegte Maria Gotthard aus Furtwangen mit Petlodge, einer Plattform für Hundebesitzer und Hundebetreuer. Gemeinsam mit Henriette Schmidt aus München möchte sie Hunden mit Bewegungsdrang qualifizierte Begleiter vermitteln, deren Befähigung sich aus der Anforderung nach und nach steigert. Stichproben sollen die Qualität sichern. Dafür gab es 200 Euro.

Zweite wurde Anwaltsgehilfin und Akademiestudentin Ramona Lins aus Villingen-Schwenningen. Mit ihrer Emotion-Company möchte sie Menschen helfen, die andere beglücken möchten, aber nicht wissen, wie sie ihr Gefühl an den Mann oder die Frau bringen sollen. Fantasievoll verpackte Geschenke können Liebe oder zumindest Anerkennung schon auf die Sprünge helfen.

Dafür erhielt sie 300 Euro als Preisgeld.

Den ersten Platz belegten Daniel Deusing und Harald Müller, Studenten im zweiten Semester des Master-Studiengangs Advanced Computer Science. Ihre Geschäftsidee stellten sie, getreu dem Motto „ein Bild sagt mehr als tausend Worte“, in einer witzigen Strip-Show auf Piktogrammen vor.

Auf nach und nach ausgezogenen T-Shirts schälte sich da die Idee einer Steuerung heimischer Elektrogeräte jeder Art via Apps, auch per iPhone, Tablet and so on, heraus. 500 Euro und die Teilnahme am Elevator Pitch aller Regional Cups Baden-Württembergs am 3. Juli 2014 in Karlsruhe waren ihr Preis.

Den Publikumspreis, eine zweite Chance zur Teilnahme am Finale erhielt das Team Heythere. Ihre Plattform zur Kommunikation über den aktuellen Aufenthaltsort wurde von Dominik Burkart vorgestellt. Das Team bilden fünf Studenten der HFU.
 

Der Wettbewerb im Netz:
 

www.elevatorpitch-bw.de

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