Donaueschingen Welches Blasinstrument macht Kindern Spaß?

Die Stadtkapelle Donaueschingen bietet zusammen mit der Musikschule ab Januar das Instrumentenkarussell an.

Mit der musikalischen Früherziehung will auch die Stadtkapelle Donaueschingen die Kinder schon im Kindergarten spielerisch an ein Instrument heranführen. Der klassische Einstieg ist dann die Blockflöte. Die Entscheidung, mit welchem Instrument das Kind dann letztlich seinen weiteren musikalischen Weg beschreiten soll, ist nicht ganz so einfach und wird vielfach auch von den Eltern beeinflusst oder gar bestimmt.

Jetzt haben Mädchen und Jungen ab acht Jahren die Möglichkeit, im so genannten Instrumentenkarussell vier verschiedene Instrumente zu testen. Mit der Klarinette, der Querflöte, der Trompete und dem Waldhorn stehen vier Blasinstrumente zur Auswahl. Das neue Angebot der Donaueschinger Stadtkapelle in Kooperation mit der Musikschule startet im Januar. Schon beim Amtsantritt der neuen Leiterin Katrin Bleier Mitte 2016 wurde das Thema zusammen mit der Stadtkapellen-Vorsitzenden Martina Bolkart diskutiert und soll jetzt in die Tat umgesetzt werden.

"Wir wollten etwas Anderes, ganz Neues machen", so die beiden Initiatorinnen. "Es ist ein Zusatzangebot", ergänzt Katrin Bleier, die auch die Leitung der Jugendkapelle übernommen hat und so in engem Kontakt mit der Stadtkapelle steht. Der Unterricht durch qualifizierte Musikpädagogen erfolgt an der Musikschule, die Stadtkapelle übernimmt die Organisation und stellt die Instrumente, die zum Ausprobieren auch mit nach Hause genommen werden können, kostenlos zur Verfügung. Anprechpartner bei der Stadtkapelle ist Katrin Mummenthaler, die auch die musikalische Früherziehung verantwortet.

Zum einen sollen die Kinder in jeweils drei Unterrichtseinheiten pro Instrument herausfinden, welches ihnen am meisten Spaß macht, zum anderen sollen sie mit dem Verein in Kontakt kommen und gemeinsam etwas erleben. "Wir wollen einen zusätzlichen Anreiz bieten und ihnen aufzeigen, wie Verein funktioniert", betont Martina Bolkart. Vorgesehen ist Erlebnispädagogik in Form eines Besuches des Kinderkonzerts sowie einer Probe der Jugendkapelle. "Das ist für den Nachwuchs sicher interessant und soll ihn auch dazu animieren, dabei zu bleiben", erklärt die Vorsitzende. Der nächste Schritt könnte dann nämlich die Zöglingsausbildung an der Musikschule sein, die im Idealfall über die Jugendkapelle zu den Erwachsenen in die Stadtkapelle führt. "Am 9. Januar wird es einen Elternabend geben", so Bolkart.

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