Wolterdingen Tragödie in Wolterdingen: 68-Jähriger kommt bei Saunabrand ums Leben

Einen frühmorgendlichen Saunagang hat ein 68-Jähriger Mann in Wolterdingen nicht überlebt. Der Mann wurde zwischen Rauchschwaden in der Sauna tot aufgefunden. Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei.

Die nächtliche Ruhe wird am frühen Freitagmorgen in Wolterdingen jäh gestört: Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr, Polizei und Rotem Kreuz treffen in der Donaueschinger Straße ein. Dort soll es im Keller brennen. Was die Lebensretter noch nicht wissen: das Feuer brennt in einer Sauna im Keller, die von einem 68-jährigen Mann benutzt wurde. Für ihn kommt allerdings jede Hilfe zu spät, er ist bei dem Brand ums Leben gekommen.

In der Ortschaft herrscht Aufregung. Seelsorger des Roten Kreuzes betreuen Beteiligte, die Kriminalpolizei ist bereits vor Ort. Vieles von der Tragödie liegt noch im Unklaren, entsprechende Ermittlungen versuchen jetzt, Licht ins Dunkel zu bringen.

  • Fakten: Einiges steht jedoch bereits fest: Wie die Staatsanwaltschaft Konstanz mitteilt, sei kurz vor 4 Uhr von einem Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Donaueschinger Straße der Brand in der Sauna gemeldet worden. Zuvor habe ein Rauchmelder Alarm geschlagen. "Die Sauna befindet sich im Keller des Gebäudes. Dort hat ein Bewohner festgestellt, dass es aus dem Keller raucht", sagt Edgar Schiesel, Kommandant der Donaueschinger Feuerwehr. Beim Gang die Treppen hinab sei aufgefallen, dass die Sauna total verqualmt gewesen ist. "Wir wissen allerdings nicht, warum der Mann um diese Uhrzeit in der Sauna war, oder wie lange bereits", sagt Schiesel.
  • Feuerwehr: Die Freiwillige Feuerwehr Wolterdingen ist mit drei Fahrzeugen und 24 Mann vor Ort, die Drehleiter aus Donaueschingen ist mit dabei. Bei einer Brandalarmierung in einem Mehrfamilienhaus bleibt stets unklar, mit welchem Ausmaß die Brandbekämpfer vor Ort zu rechnen haben. Die Flammen im Keller können rasch gelöscht werden. Was genau gebrannt hat, sei noch nicht bekannt. "Vermutlich die elektrische Anlage in der Sauna", sagt der Donaueschinger Feuerwehrkommandant.
  • Spekulation: Für den 68-Jährigen in der Sauna sei indes jede Hilfe zu spät gekommen. Er habe die Anlage alleine benutzt. Der Notarzt habe nur noch den Tod des Mannes feststellen können. Laut Staatsanwaltschaft habe die Villinger Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. Bisher herrsche noch Unklarheit über die Brandursache. Auch der Grund für den Tod sei noch nicht eindeutig geklärt. "Die Untersuchungen laufen, vermutlich könnte es auch eine Überhitzung gewesen sein. Das ist allerdings reine Spekulation", sagt Andreas Mathy, Sprecher der Konstanzer Staatsanwaltschaft. Für einen Selbstmord gebe es bisher keine Anhaltspunkte. Ermittlungen der Kriminalpolizei seien in solch einem Fall das Standardverfahren: "Wenn so etwas passiert, müssen verschiedene Dinge ausgeschlossen werden, so etwa auch eine Brandstiftung. Dafür kümmern sich dann entsprechende Spezialisten um die Angelegenheit", ergänzt Mathy. An dem Mehrfamilienhaus sei durch den Brand kein Schaden entstanden.

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