Donaueschingen Sonne, Schnee und viele bunte Narren

Fasnet startet in den Stadtteilen durch. Narrenumzüge bei Sonne und Schneegestöber. Umzüge und Kinderbälle mit großem Zuspruch.

Kulinarisches Neudingen

Kulinarisch ging es am Fasnacht-Mentig-Umzug in Neudingen zu. Bewaffnet mit Pfanne, Wok, Messern und Lebensmitteln zauberten die Neudinger Narren auf den Straßen leckere Gerichte. Innovativ und vor allem kreativ zeigten sich die Gruppen, welche jeweils mit einem Wagen, auf welchem sie ihre Mahlzeiten zubereiteten und die ihre Gerichte närrisch interpretierten. So gab es neben Gourmet-Küche asiatische Nudeln, mexikanisches Chili con Carne sowie eine Gruppe, die Süßigkeiten anbot. (aw)

Aasener Kinderball lockt

Die größte närrische Veranstaltung der Dorffasnacht ging gestern mit dem Kinderball über die Bürgerhallenbühne. Nach dem sich die Narrenkapelle und die Aasener Fasnetgruppen auf verkürztem Umzugsweg durch Schneegestöber zur Halle gekämpft hatten, kam mit den vielen jungen Familien im voll besetzten Haus der große, seit Jahren beliebte Kinderball schnell auf närrische Touren. Buben und Mädchen vom Aasener Kindergarten, die Grundschüler und die Kinderturngruppe vom SV Aasen boten bunte Bühnenauftritte und Laura und Kathrin sorgten für Kinderunterhaltung. Dazu stellten die Aasener Narrenkapelle, Dominos und Fasnetgruppen gemäß dem diesjährigen Motto "Circus Maximus" im Römerlook den traditionellen fasnächtlichen Rahmen. Und für die perfekte Bewirtung sorgten wieder die Elferfrauen und die Weiherliit. (ewk)

Preislaufen in Wolterdingen

Der Kinderball mit Preislaufen des Wolterdinger Narrenvereins "Immerfroh" wurde gestern zum Anlaufpunkt für an die hundert Kinder. 15 Einzel- und Gruppenkostüme, auch mit Aufführungen, stellten sich der Jury. Es gab für alle Teilnehmer einen Preis. Ebenfalls regnete es nach dem Aufsagen von Fasnetsprüchen viele Süßigkeiten die Empore herab. Für Unterhaltung sorgte neben Tanzvorführungen der kleinen und Jungweiherhexen, die heimische Musikkapelle. (rei)

Alles sicher in Pfohren

Kernthema am Fasnetmentig-Umzug der Schnuferzunft waren die zunehmenden Sicherheitsvorschriften bei der Umzugsorganisation. "Nicht motzen, sondern machen" lautete die Devise der Zunft, die sich für Verbesserungsvorschläge nicht zu schade war. Zunftchef Jörg Moosmann ging mit gutem Beispiel voran und warf Watte anstelle von Stroh in die Menge. Viele der Umzugsteilnehmer nutzen die Gunst der Stunde, um sich ein weiteres Mal in ihren Kostümen zu präsentieren, die sie beim Preiskostümball am vergangenen Samstag bereits trugen. Die Zuschauer am Straßenrand bekamen die Möglichkeit, sich direkt am Geschehen zu beteiligen, sei es beim Betreten eines fiktiven Saloons oder bei der Degustation von Hochprozentigem. Nachdem der Umzug noch bei Sonnenschein gestartet war, kämpften sich die Narren zum Ende durch dichtes Schneetreiben. Der ersten Preis bei der Wagenprämierung gewann der Männergesangverein mit seiner Après-Ski-Hütte. Die Motorsportfreunde verzichteten wegen hoher TÜV-Kosten zwar auf einen spektakuläres Auto, hievten einen alten Karren aber auf einen Anhänger und ließen diesen von einem Traktor zum Motto "TÜV Südwest" ziehen. Dafür sprang Rang zwei heraus. (bom)

 

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