Donaueschingen Heimattage: Hochwasserdamm in Wolterdingen eingeweiht

Wolterdingen feiert am Internationalen Donautag seinen Hochwasserdamm: Ministerialdirektor Helmfried Meinel, Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer, Landrat Sven Hinterseh und Donaueschingens OB Thorsten Frei nahmen am Nachmittag das Hochwasserrückhaltebecken in Wolterdingen in Betrieb.

Eines der größten Bauprojekte der Region wurde in einem großen Festakt seiner Bestimmung übergeben. Nach sechsjähriger Bauzeit haben der Ministerialdirektor im Umweltministerium, Helmfried Meinel, Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer, Landrat Sven Hinterseh und Donaueschingens Oberbürgermeister Thorsten Frei das Millionenprojekt in Wolterdingen am Donauquellfluss Breg in Betrieb genommen.

„Das Hochwasserrückhaltebecken Wolterdingen ist ein Schlüsselelement des Hochwasserschutzes an Breg und Donau. Allein damit können wir bei einem Starkhochwasser den Wasserpegel bei allen Anrainer-Kommunen bis Ulm deutlich senken“, sagte Helmfried Meinl. Der Ministerialdirektor kam in Vertretung für den angekündigten Umweltminister Franz Untersteller, der laut Sprecher wegen einer Kabinettsitzung verhindert war. Angesichts der Größe des Hochwasserrückhaltebeckens sorgte das Fernbleiben des Ministers bei den rund 500 Gästen für Irritationen und Verwunderung.

Donaueschingens Oberbürgermeister Thorsten Frei sprach von einem gewaltigen Nutzen für die Region und dankte vor allem den Wolterdinger Bürgern, die während der sechs Jahre andauernden Bauarbeiten einiges aushalten mussten.

Nach dem der Hochwasserdamm offiziell in Betrieb genommen wurde, weihte Pfarrer Werner Arnold das Bauwerk ein und bekam dabei prominente Hilfe von Pfarrhelfer und Oberbürgermeister Thorsten Frei.

Der Hochwasserdamm ist 460 Meter lang, 18 Meter hoch und kann 4,7 Millionen Kubikmeter Wasser zurückhalten.

Das Millionenprojekt wurde nach langer Planphase in sechs Jahren gebaut und hat insgesamt 23 Millionen Euro gekostet.

Im Rahmen der Heimattage-Veranstaltung "Baden-Württemberg verbindet" feiert Wolterdingen das ganze Wochenende. Unter dem Heimattagemotto „Ein Fluss verbindet“ wird am Samstag ab 16 Uhr das „Fest der europäischen Kulturen“ gefeiert. Eigens für diesen Tag inszenierten die Musik- und Kunstschulen aus Saverne (Elsass) und Donaueschingen ein musikalisches Märchen. Eine Gruppe aus Mende (Ungarn) führt Tänze auf, außerdem setzen Alphornbläser und Fahnenschwinger aus Bern alpenländische Akzente. Das „Orchestre D’Harmonie de Saverne“ und die französische Gruppe „Séquences Nostalgique“ geben Konzerte. Am Sonntag feiern die Wolterdinger Vereine die Eröffnung des Hochwasserrückhaltebeckens mit einem großen Dammfest.

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