Donaueschingen Fürstenberg-Schüler proben neues Theaterstück

Schul-Arbeitsgemeinschaft inszeniert 2018 Komödie. „Der nackte Wahnsinn“ handelt von einer Schauspieltruppe

Donaueschingen – Die Theater-Arbeitsgemeinschaft des Fürstenberg-Gymnasiums Donaueschingen wird Anfang kommenden Jahres die Komödie „Der nackte Wahnsinn“ inszenieren. Nach Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ wagt sich die jugendliche Schauspieltruppe des Gymnasiums nun an ein modernes Bühnenstück.

Zusammen mit den Lehrkräften Julia Schmitt und Klaus Tegtmeier stimmten sich die Gymnasiasten jüngst auf die neue Schauspielsaison am Fürstenberg-Gymnasium ein. Bei einem Workshop in der Akademie Schloss Rotenfels bei Gaggenau haben die Schauspieler mit dem Theaterpädagogen Jochen Wietershofer geprobt und erste Strichfassungen erstellt. Parallel dazu aktualisierten die Techniker die Textbücher, erarbeiteten Lichteinstellungen und erstellten ein erstes Bühnenmodell.

Im Bühnenstück des britischen Schriftstellers Michael Frayn probt eine Schauspieltruppe eine Boulevardkomödie, bei der wirklich alles aus dem Ruder läuft. In einer Melange aus Eifersucht, Effekthascherei und Exzessen geraten die Proben ebenso wie die Aufführung unweigerlich zur Farce. Das Stück wurde 1992 mit Michael Caine und Christopher Reeve in den Hauptrollen verfilmt.

Die Premiere von Michael Frayns Komödie „Der nackte Wahnsinn“ findet am Freitag, 19. Januar 2018, um 19 Uhr in der Aula des Fürstenberg-Gymnasiums statt. Weitere Aufführungen sind für den 20., 23., 25. und 26. Januar 2018 vorgesehen. Beginn jeweils um 19 Uhr.

"Schon bei der ersten Probe brach lautes Gelächter aus"

Die Theater-Arbeitsgemeinschaft wird in dieser Saison Michael Frayns humoristische Farce „Der nackte Wahnsinn“ inszenieren. Was hat Sie dazu bewogen?

Schmitt: Wir wollten nach Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ im letzten Jahr etwas Modernes spielen und haben verschiedene Stücke angelesen. Die Abstimmung zu Gunsten von „Der nackte Wahnsinn“ fiel dann fast einstimmig aus. Schon bei der ersten Probe brach bei den Beteiligten lautes Gelächter aus.

Tegtmeier: Die Begeisterung der Jugendlichen hat uns überzeugt. Meine Kollegin und ich möchten uns dabei aber eine gesunde Skepsis behalten. Die Übergänge und das Bühnenbild sind für uns diesmal eine echte Herausforderung.

Worauf kommt es in der Vorbereitung diesmal besonders an?

Tegtmeier: Michael Frayns Stück hat ein recht hohes Tempo mit vielen Auf- und Abgängen. Neben dem Textlernen werden wir viele Proben darauf verwenden, dass die Schauspieltruppe die Abläufe auf der Bühne verinnerlicht.

Schmitt: Wir benötigen in dieser Saison sehr früh ein fast fertiges Bühnenbild, da viele Abläufe bei den Proben davon abhängen.

Tegtmeier: Auch müssen wir die Probentermine sinnvoll gestalten. Nicht immer können nämlich alle Schauspielerinnen und Schauspieler anwesend sein, weil es noch andere schulische Termine geben wird.

Welche personellen Veränderungen gibt es bei der Theater-AG?

Schmitt: Im Abiturjahrgang 2017 waren langjährige Mitglieder der Theater-AG, auf die wir nun verzichten müssen. Beim letztjährigen Shakespeare-Stück waren jedoch besonders viele Darsteller erforderlich.

Tegtmeier: Es freut uns, dass wir in diesem Schuljahr Jugendliche neu für die Theater-AG begeistern konnten. Es könnten aber durchaus noch Interessierte zu uns stoßen. Wir brauchen vor allem noch eine Regieassistenz beziehungsweise jemanden für die Requisiten.

Worauf freuen Sie sich bei den Proben am meisten?

Schmitt: Ich hoffe, dass es ähnlich lustig zugeht wie im vergangenen Jahr. Das hat echt Spaß gemacht. Das Theaterspiel bringt viele Schülerinnen und Schüler weiter. Man staunt, wie schnell sie sich auf der Bühne entwickeln und was sie sich dort zutrauen.

Tegtmeier: Ich bin gespannt darauf zu sehen, wie der Text vor unseren Augen lebendig wird. Die Jugendlichen probieren ganz unterschiedliche Varianten aus. Das überrascht mich jedes Mal aufs Neue. Außerdem haben wir jedes Jahr durch Jochen Wietershofer professionelle Unterstützung von außen, was uns neue Möglichkeiten eröffnet.

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