Donaueschingen Das „Donaueschinger Modell“ ist beispielhaft

SÜDKURIER-Wahlforum: Wie sehen die OB-Kandidaten die Zusammenarbeit der Stadt mit der Gesellschaft der Musikfreunde

Groß gefeiert hat die Gesellschaft der Musikfreunde. 100 Jahr ist sie geworden und gehört einfach zur Stadt. Im heutigen SÜDKURIER-Wahlforum fühlt Horst Fischer, Ehrenpräsident der Gesellschaft der Musikfreunde den drei Bewerbern für das Amt des Oberbürgermeisters auf den Zahn und will wissen, wie Björn Klotzbücher, Erik Pauly und Roland Wössner die Zusammenarbeit zwischen der der Stadt Donaueschingen und der Gesellschaft der Musikfreunde zukünftig sehen.

„Wie bewerten Sie das von mir so genannte ‚Donaueschinger Modell'?“, will Fischer wissen und meint damit, dass die Musikfreunde das Jahreskonzertprogramm eigenverantwortlich zusammenstellen und dass der Kulturamtsleiter Geschäftsführer der „Gesellschaft“ ist. Was sagen die Kandidaten zum jährlichen Zuschuss von derzeit 60 000 Euro, den die Stadt der Gesellschaft der Musikfreunde zur Verfügung stellt.

Erk Pauly: Das „Donaueschinger Modell“ halte ich für sinnvoll. Eine Budgetierung ermöglicht der Gesellschaft der Musikfreunde eine höchstmögliche Selbständigkeit und Eigenverantwortlichkeit, die auch im Interesse der Stadt liegt.

Roland Wössner: Musik ist über die Musiktage im Stadtmarketing fest verankert und ein bedeutendes Kulturgut. Zu dieser bewährten Art der Zusammenarbeit stehe ich.

Björn Klotzbücher: Ich halte das „Donaueschinger Modell“ für beispielhaft. Die Gesellschaft der Musikfreunde ist Garant für ein sehr hochklassiges Konzertprogramm, wie es in einer Stadt unserer Größenordnung alles andere als selbstverständlich ist. Müsste die Stadt diese Aufgabe in Eigenregie stemmen, dann würden wir von Ausgaben in ganz anderen Größenordnungen sprechen.

Ihre Meinung ist uns wichtig
Mehr zum Thema
Oberbürgermeisterwahl in Donaueschingen: SÜDKURIER-Themenpaket zur Oberbürgermeisterwahl in Donaueschingen: Hier finden Sie alle Nachrichten und Bilder rund um die OB-Wahl in der zweitgrößten Stadt im Schwarzwald-Baar-Kreis. Seit Donaueschingen 1993 zur Großen Kreisstadt erhoben wurde, gilt für das Stadtoberhaupt die Amtsbezeichnung „Oberbürgermeister“. Dieser wird von den Wahlberechtigten für eine Amtszeit von acht Jahren direkt gewählt und ist Vorsitzender des Gemeinderates.
Historische Momente
Neu aus diesem Ressort
Schwarzwald-Baar-Kreis
Donaueschingen
Donaueschingen
Donaueschingen
Donaueschingen
Donaueschingen
Die besten Themen
Kommentare (0)
    Jetzt kommentieren