Donaueschingen Chaotische Öffnungszeiten: Post-Filiale steckt weiter in der Personalkrise

Postkunden stehen während der Öffnungszeiten oft vor verschlossenen Türen. Die Post macht wenig Hoffnung auf schnelle Besserung. Anwohner suchen nach Alternativen

Die Post AG hat in Donaueschingen offensichtlich ein Personalproblem. Jüngst flatterte mit den üblichen Briefen und Prospekten auch Werbung in eigener Sache in die Briefkästen. Postzusteller werden gesucht. Dieses Stellenangebot hat mit einer größeren Post-Baustelle aber nichts zu tun. Immer wieder stehen Donaueschinger Postkunden hier unerwartet vor geschlossenen Türen. Inzwischen weichen immer mehr Donaueschinger zielgerichtet auf die Hüfinger Postfiliale aus. Das Wollgeschäft mit Postservice in der Grabengasse hat zwar auch keine anderen Öffnungszeiten, ist dort aber immer für Kunden geöffnet.

"Leider war und ist die personelle Situation in unserer Filiale in Donaueschingen aufgrund von Personalausfällen immer noch sehr angespannt", sagt Ralf Palm, zuständig für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei der Post in Bonn. So habe man zuletzt am Montag, 2. Oktober nachmittags schließen müssen – ausgerechnet ein Brückentag, an dem gewöhnlich mehr Post anfällt als sonst. Davor waren am Freitag, 22. September, keine Postgeschäfte möglich.

Nachdem seit der Adventszeit vor knapp einem Jahr neue Öffnungszeiten gelten und am Mittwochnachmittag geschlossen bleibt, und man seither immer wieder mal vor geschlossenen Türen stand, befürchtet schon so mancher Postkunde weitere zeitliche Einschnitte.

Ralf Palm kann keine Verbesserungen versprechen. Man könne aber versichert sein, dass "unser Personalmanagement alles daran setzt, dass die Filiale auch in nächster Zeit regulär öffnet".

Grundsätzlich versuche die Personalplanung derartige Engpässe aufzufangen. So setze man beispielsweise so genannte Springer ein, um die Schließung einer Filiale zu vermeiden. Leider gelinge dies nicht in allen Fällen", meinte Palm schon Ende Mai, als an einem Freitagnachmittag und Samstag die Türen geschlossen blieben. Aus Sicherheitsgründen muss wegen des Geldverkehrs und der Paketverwahung eine Filiale immer mit mindestens zwei Mitarbeitern besetzt sein.

Alternativen

Alternativ weichen andere auch auf den Briefzustelldienstleister Arriva des Medienhauses SÜDKURIER mit seinen Briefmarkenverkaufsstellen in der Käferstraße 12 und Max-Egon-Straße 19 aus.

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