Donaueschingen Amtsgericht Donaueschingen verurteilt Jugendliche wegen Sex-Taten

Für die beiden Jungen war es nur ein Spaß, für ihre frühere Freundin aber die wohl schlimmste Demütigung in ihrem jungen Leben: Die Buben im Teenageralter haben Nachtfotos ihrer ehemaligen Freundin, einem Mädchen im Alter von nicht mal 14 Jahren, über das Internet verbreitet.

 

Dafür mussten sie sich jetzt vor dem Amtsgericht Donaueschingen unter dem Vorsitz von Richterin Birgit Reerink wegen der Verbreitung kinderpornografischer Schriften verantworten. Außerdem wurden sie wegen sexuellen Missbrauchs angeklagt, da sie das Mädchen für die Fotos zu Manipulationen an sich aufgefordert hatten. Die Angeklagten gaben in der nichtöffentlichen Verhandlung beide Vorwürfe zu, sie hatten sich laut Richterin Reerink bei dem Mädchen auch schon entschuldigt. Die Vorsitzende sprach in ihrem Schuldspruch eine Verwarnung aus, außerdem erteilte sie dem Duo Auflagen und Weisungen. Wie diese genau aussehen, darüber schwieg sie – damit die jugendlichen Täter nicht identifiziert werden können. Laut Rechtslexikon ist die Verwarnung ein sogenanntes Zuchtmittel, durch das dem straffällig gewordenen Jugendlichen das Unrecht der Tat eindringlich vorgehalten werden soll. Sie wird bei leichteren Verfehlungen ausgesprochen.

 

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