Hochschwarzwald Rudolf Gewinner fordert Informationstechnisches Gymnasium in Titisee-Neustadt

Liberale des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald erörtern aktuelle politische Themen.

Klares Bekenntnis zu einer qualifizierten Bildungsoffensive: Der Löffinger FDP-Kreisrat Rudolf Gwinner fordert nach wie vor ein Informationstechnologisches Gymnasium in Titisee-Neustadt. Grundsätzlich wäre auch ein Exzellenzgymnasium in Landkreisträgerschaft sinnvoll, so der pensionierte Lehrer. „Dies wäre eine immense Aufwertung für unsere Bildungsregion und eine Attraktivitätssteigerung“, so Gwinner. Erfreulich seien die Investitionen für die Ausbaustufe 2018 neu mit 8,5 Millionen. Das Planfeststellungsverfahren für die Elektrifizierung der hinteren Höllentalbahn (Abschnitt Neustadt-Donaueschingen) sei bereits abgeschlossen. Man geht von einer abgeschlossenen Elektrifizierung im Jahr 2019 aus. Danach sollte man sich überlegen, diese auch für den Abschnitt Villingen-Rottweil in Angriff zu nehmen, so Gewinner.

Die Fortsetzung der Kreisstraßensanierung mit geplanten von 6,7 Millionen Euro führt zur Verbesserung der K 4972 zwischen Bachheim und Unadingen sowie des Bereichs zwischen der Abfahrt B 31 bis Rudenberg und zwischen Kleineisenbach und der L 172. Ab 2020 soll in der Region Löffingen die Sanierung der Straßenabschnitte Bachheim-Linsimühle und Seppenhofen bis Abzweigung Göschweiler erfolgen. Erfreut sei man mit dem geplanten Bau der zweiten Brücke 2019 der B 31 über die Gauchach.

Die Hochfirstschanze wurde bereits mit einem Zuschuss von 200 000 Euro unterstützt. Mit der Einrichtung einer Kühlspur setzt man hier auf einen unbezahlbaren Werbeträger. Ein Zuschuss in Höhe von 25 000 Euro ging an das Parkleitsystem Feldberg, ein gut funktionierendes System habe überregionale Bedeutung und der Tourismusaspekt des Feldberggebiets sei unumstritten. Ein zweites Parkhaus sei bereits in Planung.

Die Haushaltsschwerpunkte des Landkreises für 2018 liegen im Sozialbereich mit einer steigenden Tendenz (Zuschussbedarf: 118,2 Millionen), dazu steigende Personalkosten auf 79,2 Millionen und Gesamtinvestitionen bei 27,5 Millionen. Der Schuldenstand wird Ende 2018 bei 53,52 Millionen liegen. Der Kreistag habe sich in der mittelfristigen Finanzplanung für einen vorübergehenden Anstieg der Verschuldung entschieden. Es gehe um Zukunftsinvestitionen, um die Zukunftsfähigkeit und Attraktivität zu erhalten, so Gwinner.

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