Blumberg Realschule: Klaus Berblinger als beliebter Pädagoge verabschiedet

Reallehrer Klaus Berblinger nun im Ruhestand. Rektor würdigt seine zahlreichen Verdienste.

Ein verdienter Realschullehrer wurde gestern vom Schulleiter der Realschule, Egon Bäurer, offiziell in den Ruhestand verabschiedet. 38 Jahre sei Klaus Berblinger als Lehrer für Mathematik und EWG (Erdkunde) an der Blumberger Realschule gewesen, hob der Rektor hervor. Er würdigte den Kollegen als Pädagogen, der sowohl bei seinen Schülerinnen und Schülern als auch beim Lehrerkollegium höchstes Ansehen hatte. Ja, man könne sagen er war ein beliebter Lehrer, sagte Bäurer. „Unser Kollege Klaus Berblinger hat Spuren in der Schule hinterlassen, er war ein Lehrer, der auch ein überzeugter Realschullehrer war, der Realschule gelebt hat“, so charakterisierte Bäurer den künftigen „Ruheständler“.

Nach Aussagen des Schulleiters galt Berblinger als Organisator im pädagogischen Bereich sowie in den Bereichen des Kollegiums und der Schulentwicklung. Und er engagierte sich über den Unterricht als sein eigentliches Tätigkeitsfeld hinaus: „Beim Erstellen der jeweils neuen Bildungspläne war er der Frontmann.“ Jahrzehnte machte er sich in der jeweiligen Schulkonferenz einen Namen. Berblinger trug Verantwortung für viele pädagogische Aufgaben. „Er gilt und galt als Urgestein der Blumberger Realschule.

Auch der geschätzte und beliebte Pädagoge mit Wohnsitz in Donaueschingen zog Bilanz über seine Tätigkeit an der Schule. In 36 000 Unterrichtsstunden in all diesen Jahren habe er über 4000 Schülerinnen und Schüler ausgebildet, darunter neun Abschlussklassen als Klassenlehrer, sagte Berblinger. Über 1400 Klassenarbeiten wurden in dieser Zeit von ihm korrigiert. Mit vier Schulleitern, angefangen bei Helmut Pietsch, dem ersten Rektor der Realschule, über Rainer Gradinger, Rainer Beha und jetzt Egon Bäurer hat er im Laufe dieser Zeit zusammengearbeitet. 134 Kolleginnen und Kollegen waren seine schulischen Begleiter. Im Vordergrund habe immer eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit gestanden, so der Neuruheständler. „Dabei konnten wir gemeinsam viel bewirken und uns gegenseitig bestärken“, ergänzte er. Sehr wichtig seien ihm der gegenseitige Respekt und die Wertschätzung zwischen Lehrer und Schülerinnen und Schülern gewesen. Sein Entschluss, jetzt in den Ruhestand zu gehen, sei ihm nicht leicht gefallen. Aber er gehe zu einem Zeitpunkt in den Ruhestand, wo er noch an seiner Arbeit Gefallen hat. Der Realschullehrer ist davon überzeugt, dass an Realschulen hervorragende Bildungsarbeit geleistet werde. Man solle die Einrichtung Realschule nicht aufs Spiel setzen und behutsam damit umgehen, was für unsere Schüler wichtig sei, so Berblinger. „Wir müssen uns einsetzen für unsere Schule“, ergänzte er. Berblingers Wort habe immer Gewicht gehabt, sagte Schulleiter Bäurer.

Der Ruheständler wird seine weiteren Aktivitäten vorerst mit Reisen durch die Welt ausfüllen. Dazu wünschte ihm sein Schulleiter, der ihm freundschaftlich verbunden ist, viel Glück. Die Verabschiedung im Kollegenkreis sei am Dienstag erfolgt.


Klaus Berblinger

Klaus Berblinger (62), wurde im südbadischen Herbolzheim in der Nähe des heutigen Europaparks Rust geboren und wuchs dort auf. Er wohnt in Donaueschingen. Nach 38 Jahren Schuldienst ist er nun im Ruhestand. Seine Fächer waren Mathematik und EWG. Er hat in 36 000 Unterrichtsstunden rund 4000 Schüler unterrichtet, darunter in neun Abschlussklassen. Insgesamt 134 Kollegen begleiteten ihn. 1400 Klassenarbeiten hat der Ruheständler allein in diesen Jahren korrigiert. (bal)

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