Achdorf-Eschach Narrenverein im Achdorfer Tal aktiv: Die Obertalemer Blindschießer sind handwerklich begabt

Der Narrenverein "Obertalemer Blindschießer" setzt seeinen Beschluss um und erneuert den Vorplatz vor dem Gemeinschafthaus Eschach.

Das Vereinsleben im Achdorfer Tal geht durch das ganze Jahr, unabhängig davon, welcher Aufgabe und Verpflichtung ein Verein sich verschrieben hat. Das gilt auch für den Narrenverein "Obertalemer Blindschießer", dessen Namensfigur aus einem historischen Streit der Talbewohner mit der Obrigkeit herrührt, um das Wild zu vertreiben, das auf den Feldern oft großen Schaden anrichtete.

Auf der Mitgliederversammlung voriges Jahr hatten die Obertalemer Blindschießer beschlossen, den maroden Vorplatz vor ihrem Narrenheim, dem Gemeinschaftshaus Eschach, zu erneuern, ein Gebäude, das vor Jahren durch ehrenamtliche Arbeit der Talbewohner entstanden war. Nach den Zusagen des Achdorfer Ortschaftsrats und der Stadt Blumberg, die Aktion finanziell zu unterstützen, bildeten die beiden Vorsitzenden Thomas Beuter und Karin Keller Arbeitsteams, die am Samstag begannen, den Platz zu sanieren. Der Unterbau wurde stabilisiert, Randsteine und Betonabflussrinnen fachgerecht verlegt, die Treppen zum Heim erneuert. Dabei erhielten die närrischen Tiefbauhandwerker tatkräftige Unterstützung von den Landwirten und Bewohnern der Talgemeinden. Hierbei machte es sich wieder einmal bezahlt, dass sich in den Reihen der Blindschießer handwerklich begabte Mitglieder befanden, die auch die entsprechenden technischen Geräte zur Verfügung stellen konnten. Thomas Beuter freute sich, dass die Arbeiten zügig voran gingen. Auch die Närrinnen der Zunft leisteten bei der Sanierung ihren Beitrag. Sie sorgten sich um die Verpflegung, bereiteten jeweils ein Essen vor und luden die Aktiven zum Mittagsmahl ein.

Außerdem verwöhnten sie die Arbeitskräfte mit Kaffee und leckeren Kuchen. "Wir werden uns an den nächsten Wochenenden und wenn möglich auch an anderen Tagen wieder treffen, um die Arbeiten fortzusetzen", sagte Thomas Beuter. Er freute sich über die Unterstützung des Ortschaftsrats und der Stadt, die die Materialkosten übernahmen. Sie wären froh, wenn die Arbeiten bis zur Mitgliederversammlung im November ihren Abschluss gefunden haben, so Beuter.

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