Löffingen Löffinger Narrenbaum geht an Dirk Kaufhold

Den diesjährigen Löffinger Narrenbaum erhielt am Sonntag Dirk Kaufhold von den Burkeilern.

Nun ist sie endgültig vorbei, die närrische Zeit, aber auch die Zeit der diesjährigen Zwanziger. Die Mitglieder dieser Gruppe haben bei der Löffinger Fasnet eine Sonderstellung , die am Schmutzige Dunschdig mit dem Stellen des Narrenbaumes und der Vereidigung beginnt und am gestrigen Sonntag mit dem Fällen des Narrenbaums und Anzünden des Fasnetfunkens endet.

Im Vorfeld hatten die Zwanziger eine große Losaktion mit 60 lukrativen Preisen gestartet. Nun wurde vor über 100 Zuschauern die Lostrommel gedreht. Zuvor war es Forstwirt Martin Rappenegger, der den 22 Meter hohen Narrenbaum absägte, damit ging das Symbol der 22 Zwanziger zu Boden. Als Glückgott fungierte der sechsjährige Lien Wiedensohler, während Hanna Kaltenbrunner, Julia Butsch, Nikola Maier, Anna Neuberger und Sarah Linsin die gesamte Verlosung abwickelten. Um attraktive Preise auszulosen, hatten die Zwanziger zahlreiche Preise gekauft und diese mit den wertvollen Spenden gemischt. Hauptpreis war der 22 Meter lange Narrenbaum, den Dirk Kaufhold von den Burkeilern gleich mit Nachhause nehmen durfte. Der zweite Preis, zwei Eintrittskarten in den Europa-Park rust, ging an Marlon Trenkle, über 50 Euro in Löffinger Taler darf sich Thomas Wider freuen, und den Segelflug-Rundflug kann Nikolei Saar antreten. Die übrigen 54 Preise werden von den Zwanziger verteilt.

Christian Isele hatte die Zwanziger auch in diesem Jahr durch die Fasnet begleitet, sein Fazit lautete "es war alles okay – eine tolle Fasnet". Nach dem Abbrennen des Fasnetfunkens an der Wanne gestern Abend ist die Sonderzeit der diesjährigen Zwanziger endgültig vorbei.

Nun stehen schon die nächsten Zwanziger in den Startlöchern. Auch sie werden am Schmutzige Dunschdig 2019 den Narrenbaum schälen, schmücken und aufstellen, um dann vor großem Publikum auf die Laterne vereidigt zu werden. Seit 1914 besteht das Vorrecht der Löffinger Zwanziger, seit 1934 gehören auch die jungen Damen dazu. Seit 1927 leisten sie den Schwur auf die Laterne, die ewige Treue zur Löffinger Fasnet. Damit gehören sie zur großen Löffinger Narrenfamilie der Laternenbrüder.

Die Zwanziger sind erkennbar – am Schmutzige Dunschdig – mit Fuhrmannskittel, am Fasnetmontag als Umzugsteilnehmer. Immer umgehängt das große hölzerne 20-er Schild.

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