Blumberg Glasfaser für die Blumberger Dörfer

Ortsvorsteher sorgen für hohe Anschlussquoten

In Epfenhofen wurde mit den Tiefbauarbeiten für das schnelle Glasfasernetz bereits Mitte August begonnen, in Randen sind die Mitarbeiter der Baufirma Weiß aus Göppingen schon seit Wochenbeginn dabei, das Dorf für den Breitbandausbau vorzubereiten und Nordhalden samt Neuhaus kommen als nächstes an die Reihe – doch ein symbolischer Spatenstich, wenn auch mit einer kleinen Verspätung, – muss einfach sein. Denn ein so wichtiges Infrastrukturprojekt gehört angemessen ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Zumal es für Bürgermeister Markus Keller auch etwas über das Verhältnis von Kernstadt und den Ortsteilen aussagt.

Epfenhofens Ortsvorsteher Markus Rösch, sein Amtskollege Dirk Steuer aus Nordhalden und Gemeinderat Dietmar Schweigler aus Randen haben in ihren jeweiligen Ortschaften ganze Arbeit geleistet und die Einwohner von der Sinnhaftigkeit überzeugt, beim schnellen Internet mitzumachen. Laut Auskunft des Zweckverbands Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar haben sich in den genannten Stadtteilen 60 bis 75 Prozent der Bürger entschieden, einen Glasfaseranschluss bis ins Haus legen zu lassen. Und 20 bis 35 Prozent haben sich mit einer Ablage die Möglichkeit gesichert, das später nachholen zu können. Nur fünf Prozent verweigerten sich der zukunftsträchtigen Technologie. Für diese tollen Werte gab's lobende Worte von Bürgermeister Markus Keller und Zweckverbandsgeschäftsführer Jochen Cabanis an die Adresse von Rösch, Steuer und Schweigler. Als Voraussetzung für die Breitbandversorgung war eine Quote von 50 Prozent ausgegeben worden. Cabanis unterstrich, wie gut die Zusammenarbeit mit der Stadt Blumberg laufe. Es sei einmalig im Landkreis, mit welchem Tempo das Blumbererg Rathaus den Breitbandausbau vorantreibe.

Bürgermeister Markus Keller unterstrich, dass die Stadt rund 1,6 Millionen Euro aus der eigenen Kasse in den Breitbandausbau von Randen, Epfenhofen und Nordhalden investiere, cirka 800 000 Euro steuere das Land Baden-Württemberg bei. Das ist richtig viel Geld für eine doch eher bescheidene Anzahl an Anschlüssen und Ablagen – vor allem, wenn man die Kosten in Relation zu denen in der Kernstadt setzt. Dort lässt sich vergleichsweise kostengünstiger arbeiten, ganz einfach, weil es viel mehr Haushalte gibt. Doch auch die kleinen Orte müssten für die Zukunft gut aufgestellte sein, sagte Keller. Am Beispiel Breitbandausbau könne man sehen, dass Kernstadt und Ortsteile eine "Solidargemeinschaft" seien.

Verkehrsbehinderung

Die Tiefbauarbeiten in Randen werden zu Verkehrsbehinderungen auf der B 27 führen. Ab Dienstag nächster Woche, 19. September, wird der Verkehr mittels Ampelregelung nur noch einspurig durch den Ort geführt. Die Arbeiten erstrecken sich – wenn sie planmäßig verlaufen – über zwei Wochen, teilt der Zweckverband Breitbandversorgung mit. (hon)

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