Blumberg Blumberger Neujahrsempfang mit Rekordkulisse

Der Blumberger Neujahrsempfang erlebte mit fast 500 Besuchern eine neue Rekordkulisse. Bürgermeister Markus Keller wurde an Samstag feierlich in seine zweite Amtszeit eingeführt. Mehrere Redner bescheinigten Blumberg eine hervorragende Entwicklung.

Der Neujahrsempfang der Stadt Blumberg eröffnete am Samstag eine neue Dimension. Vor fast 500 Anwesenden – neuer Rekord – wurde Bürgermeister Markus Keller im Rahmen einer festlichen Gemeinderatssitzung in seine zweite Amtszeit eingeführt.

  • In einer sehr persönlichen Ansprache hatte der Erste Bürgermeisterstellvertreter Markus Fischer zuvor humorvolle die Qualitäten des Amtsinhabers geschildert und ihm Eigenschaften wie Einsatz, Leidenschaft, Kompetenz, Kontaktfreudigkeit und Kommunikationsfähigkeit attestiert, er habe es geschafft, aus vielen Einheiten ein Ganzes, sprich eine Gesamtstadt zu machen. Fischer nahm dem im Oktober wiedergewählten Bürgermeister auch den Amtseid ab.
  • Den denkwürdigen Empfang in der Blumberger Stadthalle eröffnete die Stadtkapelle Blumberg, die viel Lob erhielt und den Empfang umrahmte, mit dem Konzertmarsch Minerva von Jan van der Roost.

 

  • Blumberg habe sich in den vergangenen acht Jahren hervorragend entwickelt, sagte Landrat Sven Hinterseh. Er dankte dem Bürgermeister und Kreisrat Markus Keller für seinen Einsatz, er skizzierte die Handlungsfelder in Land und Bund sowie im Landkreis wie den Breitbandausbau und betonte an die Adresse Blumbergs: "Mich macht es stolz zu sehen, wie eine Flächengemeinde diesen Ausbau schultert."
  • Grußworte: Der Bundestagsabgeordnete Torsten Frei (CDU) schloss sich den Aussagen des Landrats an und dankte Keller ebenfalls für die gute Zusammenarbeit. Der neue Bundestagsabgeordnete Marcel Klinge (FDP) zeigte sich "tief beeindruckt über die großartige Kulisse." Er betonte, bei einem atomaren Tiefenlager der Schweiz in Grenznähe müsse die deutsche Seite gleichberechtigt mit eingebunden werden. Ebenso Beifall erhielt auch der Landtagsabgeordnete Lars Patrick Berg (AfD), der unter anderem das Thema Innere Sicherheit ansprach und sich dafür einsetzen will, dass der Polizeiposten Blumberg noch eine vierte Kraft erhält.
  • Für die Bürgermeisterkollegen im Schwarzwald-Baar-Kreis gratulierte Hüfingens Kollege Michael Kollmeier, der für Jürgen Roth aus Tuningen einsprang, und den Kollegen Keller als guten Verwalter und als Marketingperson hervorhob. In den Reigen der durchweg guten Ansprachen reihte sich auch der Personalratsvorsitzende Friedhelm Friker. Mit einer launigen Ansprache brachte er das Publikum immer wieder zum Schmunzeln.
  • Den ökumenischen Segen spendeten die Pfarrer Karlheinz Brandl, Guido Palazzari und Stefan Hesse, der am Schluss mit allen gemeinsam das Vater Unser betete.

"Wir sind jetzt eine Gesamtstadt"

Bürgermeister Markus Keller dankte den Rednern für die Komplimente und stellte fest: "Voller Stolz können wir heute sagen, dass wir eine Gesamtstadt sind."

  • Marke Blumberg: Blumberg habe sich zu einer Marke entwickelt, sagte Keller, auch dank Veranstaltungen wie dem Street-Art-Festival, dem Eichbergcup oder der Eisbahn.
  • Keller dankte allen Beteiligten, den Politikern in Bund, Land, dem Landrat, den Stadträten, Ortschaftsräten und Ortsvorstehern, den Ehrenamtlichen in den Vereinen und den Rettungshelfern. Und er dankte der IHK. Besonders dankte er seiner Ehefrau Ruth, die ihn in Blumberg geheiratet hatte. Blumberg, wo sie ein Haus haben, sei ihnen Heimat geworden.
  • Vieles erreicht: Keller nannte die Sanierung des Panoramabads, viele Investitionen in die Feuerwehr, die Sanierung der Mehrzweckhallen und den Breitbandausbau.
  • Beim Ausbau der B 27 müssten die Ortsumfahrungen Blumberg-Zollhaus und Randen endlich angegangen werden. Seit mehr als einem Jahr sei der Bundesverkehrswegeplan verabschiedet, noch immer priorisiere das Land Baden-Württemberg. Zunächst habe es geheißen, das Ergebnis stehe bis zum Herbst, jetzt werde schon auf März verwiesen.
  • Kellers Ausblick: Blumberg besitze in acht Jahren einen modernen Schulcampus, sei ein attraktiver Wirtschaftsstandort mit flächendeckendem Breitband, neuen Baugebieten in der Kernstadt und den Teilorten, die Ortsumfahrungen Zollhaus und Randen seien hoffentlich gebaut, und die Stadt habe ein Heimatmuseum. (blu)

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