Riedböhringen Blumberger Ferienprogramm: Walderlebnistag mit dem Förster begeistert Kinder

Das Blumberger Ferienprogramm fand auch dieses Jahr seinen würdigen Abschluss mit dem Walderlebnistag mit dem Förster an der Jeißhütte bei Riedböhringen

„Erleben wie der Wald tickt“, war das Motto des Walderlebnistages mit dem Förster als Abschluss des Blumberger Ferienprogramms. Die Förster Patrick Egle, Thomas Ekert, Johannes Maier und Wolfgang Schelb, sowie die Praktikanten David Baumann und Johannes Wolf hatten wieder interessante Stationen aufgebaut mit dem Ziel, den Kindern zu zeigen, wie wichtig der Wald für das Klima und die Artenvielfalt ist.

Dieses Jahr stand den Organisatoren eine „Waldbox“ zur Verfügung. Die Waldbox ist ein Autoanhänger voller Bildungsmaterial, den jeder Landkreis dieses Jahr vom Land erhalten hat. Er beinhaltet Material für jede Altersgruppe, vom Kindergarten bis zur Oberstufenklasse.

Viel Spaß haben die Kinder beim Baumscheibenpuzzle. Bilder: Sarah Greif
Viel Spaß haben die Kinder beim Baumscheibenpuzzle. Bilder: Sarah Greif

Nach der Begrüßung begaben sich die Förster mit den 50 teilnehmenden Kindern auf eine zweieinhalbstündige Waldtour. In vier Gruppen aufgeteilt, lernten die Kinder an sieben Stationen den Wald und seine Abläufe kennen und verstehen.

An einer Station entdeckten die Kinder mit einer Becherlupe Bodentiere und Kleinstlebewesen, und bestimmten sie mit Hilfe eines Hilfsblattes. Bei einer anderen Station wurden Tierfiguren wie Hase, Fuchs, Eichhörnchen, Buntspecht mit Hilfe von Pirschpfaden, Spuren und typischen Lebensräumen gesucht. Eine weitere Station widmete sich der Brennnessel. Sie lernten ihre Funktion und wie man den „Schmerz“ lindern kann, aber auch wie sie genutzt werden kann. Geschick erforderte das Baumscheibenpuzzle, bei dem die Kinder spielerisch die Baumarten lernten. Ein weiteres Thema war die Holzenergie, also Holz als Brennmaterial. Die Kinder lernten mit den Waldboxutensilien Feuerstein, Zunder und Cattle Feuer zu machen.

Förster Wolfgang Schelb (rechts) zeigt den Kindern verschiedene Baumzweige.
Förster Wolfgang Schelb (rechts) zeigt den Kindern verschiedene Baumzweige. | Bild: Birgit Greif

Es wurde ihnen aber auch erklärt, warum man nur an ausgewiesenen Feuerstellen Feuer machen darf. Zuvor mussten aber erst mal feine Äste gesammelt werden, bevor ein Brennnesseltee gekocht werden konnte. Viel Spass hatten die Kinder beim „Zapfenwerfen“, bei dem mit Zapfen Holzklötze abgeworfen wurden. Weiter konnten sich die Kinder mit Handsägen aus der Waldbox aus einer unterständigen Fichte Namensschilder basteln. Die Fichte ist der Baum des Jahres 2017. Auch diese lernten die Kinder zu bestimmen, und am Nachmittag wurde sogar eine Fichte gefällt und ihre Eigenschaften und Holzverwendungsmöglichkeiten erläutert. Zum Abschluss wurde gemeinsam gegrillt.

Wieder einmal ist es den Förstern gelungen, die Kinder für den Wald zu begeistern und zu sensibilisieren.

 

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