Hondingen Als die Landwirtschaft das Leben prägte: Arbeitskreis "Geschichte Hondingen" belebt Tradition des Z'Liechtobeds

"Arbeitskreis Geschichte Hondingen" lässt Tradition des Z'Liechtobeds wieder aufleben. Werner Bogenschütz berichtet, wie früher die Landwirtschaft das Leben prägte.

Der „Arbeitskreis Geschichte Hondingen“ hat eine alte Tradition wieder aufleben lassen und im Hondinger Pfarrhaus einen „Z'liecht Obed“ veranstaltet, der regen Zuspruch fand.

Werner Bogenschütz erzählte von vergangenen Zeiten, als die landwirtschaftliche Arbeit noch den Jahresverlauf abbildete. Die Schule begann nach einer langen Unterbrechung, in der die Kinder bei der Ernte helfen mussten, erst im Herbst. Viele Gedichte mussten damals noch von den Schülern auswendig gelernt werden, die jedoch auch gerne abgeändert wurden wie beispielsweise Goethes Erlkönig „Erreicht den Hof mit Mühe und Not; Unter seinem Sattel das Pferd war schon lange tot.“ Die Besucher hatten auch viel zu erzählen. Nicht nur die sogenannte „ältere Generation“ war anwesend, sondern auch Kinder und Jugendliche, die so etwas Einblick in vergangene Jahrzehnte erhielten.

Musikalische Umrahmung

Musikalisch umrahmt wurde der Abend von Miriam und Imelda Gehringer an der Gitarre sowie von Alissa Meilhammer am Akkordeon. Neben Glühwein gab es auch „Weihnachtsgutsle“, außerdem wurde im Freien gegrillt. Mit gemeinsam gesungenen Liedern stimmten sich die Teilnehmer auf die kommende Adventszeit ein und ließen den besinnlichen Abend gemütlich ausklingen. Am kommenden Sonntag, 10. Dezember, ist die Geschichtsausstellung im Hondinger Pfarrhaus von 13 bis 17 Uhr geöffnet.

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