Eishockey, Vorbereitungsspiel: (daz/kat) Die Wild Wings starteten erfolgreich in die Testspiel-Serie. Ihre erste Vorbereitungspartie gewannen die Schwenninger beim Zweitligisten Bietigheim Steelers mit 3:2 nach Verlängerung.

Bei den Wild Wings war man im Vorfeld gespannt, welche Reihen Cheftrainer Paul Thompson auflaufen lässt. In der Verteidigung spielten Dylan Yeo mit Christopher Fischer, Mike Fraser mit Mirko Sacher und Benedikt Brückner mit Simon Danner. Siebter Abwehrspieler war Boaz Bassen. Die Angriffsreihen sahen so aus: Pat Cannone, Jamie MacQueen und Andreas Thuresson. Troy Bourke, Matt Carey und Mike Blunden; Markus Poukkula, Alexander Weiß und Marcel Kurth. Daniel Pfaffengut, Julian Kornelli und Kai Herpich (Cedric Schiemenz). Rund 600 Schwenninger Fans unterstützten ihr Team in Bietigheim.

Die Wild Wings durften früh in Überzahl ran. Yeo vertändelte jedoch die Scheibe. Frédérik Cabana zog alleine auf das Gästetor zu, Dustin Strahlmeier wehrte aber ab. Kurz darauf mussten mit Weiß und Bassen zwei Schwenninger vom Eis. Die Steelers wurden in doppelter Überzahl gefährlich, hatten jedoch Pech bei einem Pfostenschuss von Cabana.

Als die Wild Wings ihr nächstes Überzahlspiel hatten, schlug die erste Angriffsreihe zu. Cannone passte auf MacQueen, der bediente Thuresson und der Schwede netzte gegen Torhüter Stephon Williams ein (12.). Die Antwort der Bietigheimer ließ aber nicht lang auf sich warten. Max Lukes erzielte rund zwei Minuten später das 1:1. 25 Sekunden vor Ablauf des ersten Drittels gingen die Wild Wings erneut in Überzahl in Führung. Wiederum durch das erste Sturmtrio. Cannone bediente MacQueen, der das 2:1 markierte.

In der 30. Minute wechselte bei Schwenningen wie abgesprochen der Torhüter. Strahlmeier machte Platz für Ilya Sharipov, der gegen seinen Ex-Verein zunächst wenig zu tun hatte. Die Schwenninger hatten die Bietigheim Steelers weitestgehend im Griff, verpassten jedoch das mögliche 3:1. Sacher scheiterte jedoch an Williams. Auch Bassen brachte den Puck nicht am Bietigheimer Schlussmann vorbei.

Im Schlussdrittel konnte sich Sharipov dann doch mal auszeichnen, und zwar bei einer Fanghandparade gegen Eric Stephan. Dann brachten die Wild Wings aber die Scheibe vor dem eigenen Tor nicht weg und Lukes glich etwas überraschend zum 2:2 aus. Es ging in die Verlängerung. Und hier war es Thuresson, der nach nur 35 Sekunden für die Entscheidung sorgte.

Tore: 0:1 (12.) Thuresson (Vorarbeit: MacQueen, Cannone), 1:1 (14.) Lukes (Fleischer), 1:2 (20.) MacQueen (Cannone), 2:2 (50.) Lukes (Schoofs, Fleischer), 2:3 (61.) Thuresson. Zuschauer: 2750.