Eishockey: In der Saison 2018/19 haben neun der 14 DEL-Clubs alle Kriterien des gemeinsamen „Fünf Sterne Nachwuchsprogramms“ des Deutschen Eishockey-Bundes, der Deutschen Eishockey Liga (DEL) und der ESBG Eishockeybetriebsgesellschaft (DEL2) erfüllt. Auch die Wild Wings Future gehören weiterhin zu diesem illustren Kreis. Die Düsseldorfer EG hat wieder den Sprung unter die besten Clubs geschafft. Dafür fällt der EC Bad Tölz raus.

„Wir freuen uns sehr, denn der fünfte Stern ist eine absolute Auszeichnung. Wir wurden über die gesamte Saison begleitet. So kannten wir unsere Stärken und Schwächen, an denen wir gearbeitet haben. Die Auszeichnung ist durchaus ein Grund, einen Sektkorken knallen zu lassen, denn sie ist sehr hoch einzustufen und zeigt, dass wir die richtige Richtung eingeschlagen haben und vieles richtig machen“, sagt Schwenningens Nachwuchschef Uwe Schlenker.

Seit Einführung des Programms im Jahr 2015 konnte die Zahl der DEL-Clubs mit fünf Sternen von sechs auf neun Clubs gesteigert werden. Neben der DEG erhielten die Eisbären Berlin, Krefeld Pinguine, Iserlohn Roosters, Kölner Haie, Adler Mannheim, Schwenninger Wild Wings, Augsburger Panther und der ERC Ingolstadt die „Fünf Sterne“-Auszeichnung. Hinzu kommen die Dresdner Eislöwen aus der DEL2 sowie der EV Landshut und der EV Regensburg aus der Oberliga Süd. An der Zertifizierung nahmen alle 52 deutschen Vereine der drei höchsten deutschen Spielklassen teil. Ulrich Liebsch, DEL Nachwuchskoordinator: „Besonders im Bereich U9 bis U13 wird sehr gute Arbeit geleistet. In den Altersklassen U17 und U20 sind die Möglichkeiten oft durch zu wenig Eiszeit oder zu wenige Spieler noch ausbaufähig.“

Im Rahmen des Programms wird die Nachwuchsarbeit der Clubs und Vereine bewertet. Kriterien sind unter anderem die vorhandenen Eiszeiten für Nachwuchsspieler und deren Vor-Ort-Betreuung durch qualifizierte, hauptamtliche Trainer. Das gesamte Programm ist ein zentrales Element im DEB-Sportkonzept „Powerplay26“.

Unterdessen wird im Schwenninger Nachwuchsbereich bereits an der Vorbereitung der neuen Saison gearbeitet. „Wir hatten am Montag intensive und manchmal auch kontroverse, jedoch zielführende Gespräche. Wir werden näher zusammenrücken und unsere Führungsqualitäten ausbauen. Angedacht sind ein Trainer-Workshop und die weitere Einbindung von Mentalcoach Matthais Fleig. Wir haben einige Ideen entworfen“, betont Schlenker.