Basketball, Regionalliga: Wiha.Panthers VS – TV Langen 104:65 (27:11, 31:16, 23:28, 23:10). Die Wiha.Panthers bleiben in der Regionalliga weiterhin das Maß aller Dinge und in der heimischen Deutenberghalle unbesiegt. Der Tabellenvierte TV Langen wurde zum Spielball für die bestens aufgelegten Tabellenführer. Vor allem in der ersten Halbzeit zeigten die Schwenninger eine bärenstarke Leistung.

Auf die Frage, wann Markus Kühn erkannte, dass seine Mannschaft verlieren werde, antwortete der Trainer des Tabellenfünften TV Langen trocken: „Heute Mittag, als wir losgefahren sind.“ Die „Giraffen“ reisten zwar mit acht Spielern an, mussten aber auf wichtige Leistungsträger verzichten. Die Panthers hingegen waren bis auf Kapitän Nikola Fekete komplett.

Trainer Alen Velcic schickte eine „Smallball“-Aufstellung mit Rasheed Moore, Darius Pakamanis, Jaka Zagorc, Kosta Karamatskos und Sergey Tsvetkov, also ohne Center, von Beginn an aufs Feld. Die Langener setzten mit Größe dagegen. Drei Starter der Gäste waren größer als jeder einzelne Panther in der „Starting Five“.

Sofort entwickelte sich eine schnelle, intensiv geführte und unterhaltsame Partie, auch wenn die große Spannung fehlte. Dies lag daran, dass die Panthers offensiv sofort ins Rollen kamen und defensiv wenig anbrennen ließen. Nach dem zwischenzeitlichen 7:7 zogen die Raubkatzen mit drei Dreiern davon und waren den Gästen in allen Belangen überlegen. Folgerichtig ging das erste Viertel mit 27:11 klar an die Gastgeber, die von den rund 700 Fans in der Deutenberghalle gefeiert wurden.

Auch im zweiten Viertel setzte sich der Klassenunterschied fort. Während bei den Doppelstädtern fast jeder Ball durch den Ring sauste, bissen sich die Langener an der etwas modifizierten, aber wie immer stabeilen Panthers-Defense die Zähne aus. Zur Halbzeit war die Partie angesichts des 31-Punkte-Unterschieds bereits entschieden.

Im Gefühl des sicheren Sieges schalteten die Spitzenreiter zu Beginn der zweiten Hälfte zwei Gänge zurück und erlaubten den Gästen mehr Spielraum in der Offensive. Und diesen wussten die Langener mit ihren talentierten Einzelspielern Nick Smith, Ruben Spoden und Maxim Schneider zu nutzen. 28 Punkte brachten die Hessen im dritten Abschnitt auf die Anzeigetafel. Dies schmeckte Panthers-Coach Velcic überhaupt nicht, und machte sich seinem Ärger lautstark Luft. „Im dritten Viertel ließen wir uns den Schneid abkaufen. An meiner Reaktion hat man gemerkt, dass es mich genervt hat, einen 31-Punkte-Vorsprung auf 23 oder 24 sinken zu lassen. Nach dem Donnerwetter lief es aber wieder.“

Nach dem dritten Viertel, in dem fleißig gepunktet wurde und mit 28:23 an Langen ging, schalteten die Schwenninger wieder in den Modus der ersten Hälfte. Davor Barovic erzielte zweieinhalb Minuten vor Schluss den 100. Punkt und darf somit in der Mannschaft einem Kasten Bier ausgeben.

Aus einem starken Team stach Jaka Zagorc besonders hervor. Der Spielmacher erzielte 17 Punkte, traf drei von fünf Dreiern, setzte mit sieben Assists seine Mitspieler hervorragend in Szene und verteidigte stark. Rasheed Moore hatte mit 21 Punkten die meisten aller Schwenninger. Bei Langen punkteten nur drei Spieler zweistellig.

Es spielten: Sergey Tsvetkov (18 Punkte, 3 Rebounds, 0 Assists), Jaka Zagorc (17/4/7), Petar Madunic (2/4/1), Davor Barovic (9/4/1), Boyko Pangarov (11/1/0), Torben Tönjann (7/1/1), Kosta Karamatskos (9/2/5), Rasheed Moore (21/7/1), Darius Pakamanis (10/3/3) und Dominik Herrmann.

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