Fußball-Landesliga: DJK Donaueschingen – SV Denkingen (Sonntag, 14.30 Uhr). Enttäuschend präsentierten sich die Donaueschinger am vergangenen Freitag bei der 1:4-Niederlage in Furtwangen. Für DJK-Trainer Tim Heine ist daher klar: „Ich will eine Reaktion sehen.“ Er ist zuversichtlich, dass diese Forderung auch erfüllt wird. „Meine Spieler waren unter der Woche sehr selbstkritisch. Wir haben das Spiel intensiv analysiert und ich hatte dabei ein gutes Gefühl. Wir werden wieder unser wahres Gesicht zeigen und ehrgeizig in die 90 Minuten gehen.“

Die Donaueschinger haben bisher die zweitmeisten Tore in der Liga geschossen, Denkingen die zweitwenigsten kassiert. Dass der Aufsteiger sich in der oberen Tabellenhälfte etabliert hat, kommt für Heine nicht ganz überraschend. „Der Denkinger Trainer leistet eine sehr gute Arbeit. Mit Schelke und Seitz haben sie offensiv ein Duo gefunden, das sehr stark ist. Auch Wagner ist zu beachten“, ergänzt Heine. Schelke hat sich mit bisher 14 Toren unmittelbar hinter dem Liga-Torschützenkönig Stephan Ohnmacht (15) von der DJK eingereiht. Zudem kommen die Gäste mit der Empfehlung von zuletzt fünf Spielen ohne Niederlage. Die Elf hat nur einen Punkt weniger als die Allmendshofener.

Wahrscheinlich wird Heine keine größeren Veränderungen vornehmen. Dieselben Spieler, die in Furtwangen ihren Trainer enttäuschten, werden wohl die Chance bekommen, es besser zu machen. Allein hinter dem angeschlagenen Christian Limberger steht noch ein Fragezeichen. Bei Sebastian Sauter geht die Tendenz dahin, dass er bis zur Winterpause wohl nicht mehr spielen kann. Beim ebenfalls verletzten Janik Beha besteht dagegen noch eine kleine Hoffnung auf einen baldigen Einsatz.