Handball, Landesliga Süd Männer: TV St. Georgen – TV Pfullendorf (Samstag, 19.30 Uhr). (sle) Nach der Auswärtsniederlage beim Tabellendritten Ehingen stehen die St. Georgener Handballer mit dem Rücken zur Wand. Mit zunehmendem Saisonverlauf spitzt sich die Lage am Tabellenende weiter zu und die Jungs vom Roßberg sind mittendrin. Deshalb ist ein Heimsieg gegen den Tabellendreizehnten aus dem Linzgau Pflicht.

Ähnlich wie der TV St. Georgen wurden die Pfullendorfer nach einem ordentlichen Saisonstart vom Verletzungspech gebeutelt. Besonders schwer wiegt der Ausfall von Topspieler Felix Staudacher. Seit seinem Ausfall Ende November konnte der TVP nur noch einen Punkt ergattern. Doch auch die Bergstädter konnten in diesem Jahr noch nicht gewinnen. Die Parallelen zwischen den beiden Teams gehen noch weiter. Auch die schwache Auswärtsbilanz haben beide Mannschaften gemeinsam. Pfullendorf holte bislang zwei, St. Georgen einen Punkt in der Ferne. Bester Torschütze der Gäste ist Eric Kempf. Mit 148 Toren steht der Linksaußen zusammen mit dem St. Georgener Manuel Bürk auf Rang zwei der Landesliga-Torschützenliste.

Mit einem Sieg könnten die Schützlinge von St. Georgens Trainer Jürgen Herr erneut sechs Punkte zwischen sich und die Abstiegsränge bringen. Eine Niederlage würde den Vorsprung des TVS auf zwei Punkte schrumpfen lassen, sodass man angesichts des schweren Restprogramms ernsthaft um den Klassenerhalt bangen müsste. Im Hinspiel hatten die Bergstädter große Probleme und unterlagen mit 20:26. Nun möchte man es allerdings besser machen. Die Tatsache, dass beide Teams seit einigen Spieltagen auf einen Sieg warten und diesen im Kampf um den Klassenerhalt bitter benötigen, bringt eine enorme Brisanz in die Partie.

Positiv stimmt die Bergstädter die Rückkehr von Kapitän Jan Holzmann und Jan Linhard. In der letzten Partie belebten die beiden Rückraumspieler das Spiel sichtlich und gaben ihren Nebenmännern Sicherheit. Mit Ausnahme der Langzeitverletzten Lukas und Niklas Holzmann sowie Thule Laabs ist der TV St. Georgen vollzählig. „Die Tabelle lügt nicht. Die Partie ist für uns extrem wichtig. Mit einem Sieg können wir uns etwas Luft verschaffen. Wir werden uns zerreißen und bis zum Ende kämpfen. Wichtig ist, dass wir mutig auftreten und einen kühlen Kopf bewahren. Die Roßberghalle ist unsere Festung und diese werden wir verteidigen“, gibt der zurückgekehrte Jan Holzmann die Marschroute vor.