Handball, Landesliga Süd: HU Freiburg – TV St. Georgen (Samstag, 20 Uhr). (sle) Der TV St. Georgen muss am Samstag beim Tabellenzweiten HU Freiburg antreten. Lange Zeit marschierten die Gastgeber unbesiegt durch die Liga. Erst der TuS Ringsheim konnte die Breisgauer stoppen. Dennoch müssen die Freiburger noch nicht alle Hoffnungen auf den Aufstieg begraben und wollen mit einem Heimsieg ihre Chancen wahren.

Die Handballer aus der Bergstadt dagegen stecken nach der Niederlage gegen Kenzingen mittendrin im Abstiegskampf. Aktuell sieht es wohl danach aus, dass es drei direkte Absteiger gibt. Während die Plätze 13 und 14 wohl fest an den TV Pfullendorf bzw. die SG Allensbach/Dettingen-Wallhausen vergeben sind, entbrennt nun ein Vierkampf um das rettende Ufer. Mit zwei Punkten Vorsprung und Tabellenplatz neun haben die St. Georgener die vermeintlich beste Ausgangssituation. Mit Begegnungen gegen Freiburg und Herbolzheim könnten die folgenden beiden Spieltage aber kaum schwieriger sein. Nichtsdestotrotz verlangt die Tabellensituation, dass St. Georgen auch in diesen Spielen alles versucht, um etwas Zählbares zu erwirtschaften.

Im Hinspiel unterlagen die Schwarzwälder gegen Freiburg mit 27:30. Mit einem kleinen Kader und einer unorthodoxen Aufstellung machte man der HU allerdings lange das Leben schwer. Gefährlichster Akteur der HU ist Philipp Vogt. Der Linkshänder erzielte im bisherigen Saisonverlauf bereits 140 Tore und glänzt auch vom 7m-Strich mit Nervenstärke. Zentraler Akteur der HU ist allerdings der bundesliga-erfahrene Gerrit Bartsch. Der Mittelmann ist Denker und Lenker seines Teams. Mit nur 24 Gegentoren pro Partie stellt die HU die stärkste Abwehr der Liga.

Den Bergstädtern war am vergangenen Wochenende gegen Kenzingen die Nervosität sichtlich anzumerken. Diesmal gehen sie als Außenseiter in die Begegnung und haben nichts zu verlieren. Während man auch im Breisgau alles daran setzen möchte, um eine Überraschung zu erreichen, wird man mit einem Auge auch darauf schauen, was die Konkurrenz im Abstiegskampf macht. Im schlechtesten Fall würde der Vorsprung auf die Abstiegsplätze auf ein müdes Pünktchen schmelzen.