Handball, Landesliga Süd: TV St. Georgen – SG Allensbach/Dettingen-Wallhausen (Samstag, 19.30 Uhr). (sle) Zum Abschluss der Hinrunde empfangen die St. Georgener Handballer Aufsteiger SG Allensbach/Dettingen-Wallhausen. Gegen den Liganeuling ist ein Sieg Pflicht, ansonsten gehen die „Jungs vom Roßberg“ schweren Zeiten entgegen.

Das Team vom Bodensee ist eine klassische „Fahrstuhl-Mannschaft“. In den vergangenen vier Jahren gab es für die SG zwei Auf- und zwei Abstiege. Mittlerweile verfügen die Gäste über eine eingeschworene, allerdings noch recht junge Truppe. Mit nur fünf Punkten steht die SG aktuell auf einem Abstiegsplatz, könnte diesen mit einem Sieg im Schwarzwald allerdings verlassen. Bester Torschütze ist der junge Tim Dzialoszynski. Alleine am vergangenen Wochenende traf der 20-jährige im Heimspiel gegen den TV Ehingen 14 Mal. Hinzu kommt mit Florian Armbrüster ein schneller und trickreicher Flügelspieler.

Die Bergstädter werden in dieser Partie alles in die Waagschale werfen, müssen mit Joel Erdrich und Thomas Schwer jedoch auf beide Torhüter verzichten. Jannik Kaltenbach weilt noch bis Ende des Jahres im Ausland, wird aber nach dem Jahreswechsel in den Kader zurückkehren. Mit dem 20-jährigen Benjamin Ott kommt ein weiterer junger Torhüter an den Roßberg. Er wechselt berufsbedingt von der TG Schömberg zum TV St. Georgen, ist allerdings am Spieltag noch nicht spielberechtigt. Mit Michael Kammerer wird dafür ein Torhüter-Urgestein zwischen die Pfosten zurückkehren. „Kämmi“ wie er von seinen Mitspielern genannt wird, will seinen Vorderleuten die nötige Rückendeckung geben. Unterstützt wird er vom Torhüter der Reservemannschaft, Felix Struß. Ob Jannik Waller nach seiner Viruserkrankung in den Kader zurückkehren wird, ist noch unklar. Jan Linhard, der zuletzt in Herbolzheim von Herr noch geschont wurde, wird vermutlich spielen.

Mit einem Sieg würden die Bergstädter die Hinrunde auf dem siebten Tabellenplatz abschließen. Größtes Manko bleibt weiterhin die schwache Auswärtsbilanz. Hier müssen sich die Schwarzwälder in jedem Fall steigern. „Die Partie am Samstag ist richtungsweisend. Zuletzt mussten wir drei Niederlagen einstecken und haben etwas den Anschluss verloren. Mit einem Sieg würden wir unsere Position im gesicherten Tabellenmittelfeld festigen. Ich hoffe, dass Jan Linhard einsetzbar ist. Er gibt uns taktisch weitere Möglichkeiten und ist flexibel einsetzbar. Wir wollen unseren Zuschauern wieder einen heißen Kampf bieten“, verspricht Trainer Jürgen Herr. Er hofft, dass die Stimmung des St. Georgener Weihnachtsmarktes mit in die Roßberghalle transportiert wird. In den vergangenen Jahren, war das Heimspiel um diese Zeit immer besonders gut besucht und meist auch erfolgreich. Die weibliche A-Jugend serviert an der Halle Glühwein.