Ringen, Bundesliga: (db) Er ist der Stolz des KSV Vöhrenbach. Simon Günter, Eigengewächs des Kraftsportvereins, ist mittlerweile fester Bestandteil des Bundesliga-Aufsteigers RG Hausen-Zell. Der 21-Jährige, der die vergangenen zwei Jahre für die Oberliga-Mannschaft des SV Triberg im Einsatz war, hat nun einen festen Platz im Bundesliga-Kader des Traditionsvereins aus dem Wiesental.

Günter, der auch weiterhin bei den Einzelmeisterschaften für Vöhrenbach startet, trainiert fast täglich – entweder bei seinem Heimatverein, beim Verbandsligisten SV Triberg oder bei seinem neuen Club RG Hausen-Zell. Hinzu kommen häufige Laufeinheiten und Krafttraining, um am Wochenende das erforderliche Gewichtslimit von 75 Kilogramm zu erreichen.

Die bisherige Bundesliga-Bilanz des Bregtälers kann sich durchaus sehen lassen, Beim Saisonstart am 8. September gegen den ASV Hüttigweiler (Saarland) führte er gegen Kevin Gremm, musste dem amtierenden Deutschen A-Jugendmeister am Ende aber einen knappen Punktesieg überlassen. Besser lief es im Lokalderby gegen die RKG Freiburg. Im letzten Kampf feierte einen Überlegenheitssieg und gegen Tobias Ketterer, glich somit den vorherigen 11:15-Rückstand seiner Mannschaft aus und sicherte dem Bundesliga-Aufsteiger einen Punkt.

Am vergangenen Wochenende wurde Simon Günter zum Matchwinner. Gegen Daniel Decker von der KV Riegelsberg (ebenfalls Saarland), genügte ihm im letzten Kampf eine knappe Punkteniederlage, um den 13:12-Sieg für die RG Hausen-Zell perfekt zu machen. Günter schaffte auch dies und unterstrich damit, dass er in der Bundesliga angekommen ist.