Ski nordisch: Sandra Ringwald vom Ski-Team Schonach-Rohrhardsberg hat sich am Wochenende beim Weltcup in Dresden in der Weltspitze zurückgemeldet. Die 25-Jährige belegte am Samstag beim Einzelsprint einen ausgezeichneten siebten Platz. Am Sonntag beim Teamsprint der Frauen war Ringwald zusammen mit Victoria Carl sogar auf dem Weg ins Finale, ehe das Missgeschick passierte. Im Halbfinale lag Ringwald an der Spitze des Feldes, stürzte jedoch auf der Schlussrunde und musste alle Konkurrenten vorbeiziehen lassen. So belegte das deutsche Duo lediglich Platz 13. „Das ist blöd gelaufen. So ein Missgeschick sollte eigentlich nicht passieren“, kommentierte die Schwarzwälderin ihren Sturz.

Dafür freute sich Sandra Ringwald umso mehr über Rang sieben im Einzelsprint, nachdem sie im vergangenen Jahr in dieser Disziplin einen enttäuschenden Rang 13 belegt hatte. „An der Spitze meines Halbfinallaufes machten drei Schwedinnen Teamarbeit. Da bin ich nicht mehr vorbeigekommen“, beschrieb Ringwald ihr Rennen. Ein Platz in den Top Ten im Weltcup sei jedoch immer ein klasse Ergebnis, über das sie sich sehr freue.

Ein Lob hatte die Schwarzwälderin noch für die Veranstalter übrig. „Das Rennen war gut organisiert und an beiden Tagen gut besucht. Dass die Strecke sehr flach ist, hat topographische Gründe am Ufer der Elbe. Es war die zweite Auflage in Dresden und hat Spaß gemacht“, ergänzt Ringwald.