Ringen, Verbandsliga: SV Triberg – SV Eschbach (Samstag, 20 Uhr) – (kat) Drei Kampftage stehen in dieser Saison noch aus. Die Triberger können sich wohl kaum noch eine Niederlage leisten, wollen sie den Abstieg noch abwenden. Ausgerechnet jetzt kommt der souveräne Spitzenreiter in die Wasserfallstadt. Die Eschbacher gewannen bislang 14 von 15 Kämpfen in dieser Saison und könnten am Samstag sogar ihr Meisterstück machen.

Von der Papierform her gehen die Gäste klar favorisiert auf die Matte. Allerdings haben die Triberger auch gute Gründe, zuversichtlich zu sein. Zum einen verloren sie in der Vorrunde nur hauchdünn mit 17:18, zum anderen ist das Team durch die kurzfristigen Neuzugänge Patric Nuding und Oliver Hug-Kolb in der Rückrunde noch um einiges stärker. Tribergs Trainer Kai Rotter geht davon aus, dass seine Mannschaft den Gästen Paroli bieten wird. Rotter: „Wir sind voraussichtlich komplett. Ich bin überzeugt, dass wir diesen Kampf gewinnen können.“

Die Zuschauer werden auch gespannt sein, wie sich Dorian Becker schlägt. Das Triberger Eigengewächs wechselte vor zwei Jahren nach Eschbach und gehört in dieser Saison zu den besten Ringer in der Verbandsliga. In 14 Kämpfen musste er sich lediglich einmal geschlagen geben. Diese Niederlage kassierte Becker im Vorrundenkampf gegen seinen Heimatverein. Khamzat Temarbulatov legte ihn in der fünften Kampfminute auf die Schultern. Somit dürfte Dorian Becker am Samstag besonders motiviert sein. Nach dem Kampf werden die Triberger den jüngsten der Becker-Brüder sicherlich versuchen, zu überzeugen, dass er nächste Saison wieder für seinen Heimatverein auf die Matte geht.