Ringen: Bis zum Beginn der neuen Saison dauert es zwar noch einige Monate, die Vorbereitungen bei den höherklassigen Ringerteams aus der Region laufen jedoch bereits auf Hochtouren. Mit Beginn des neuen Jahres klärten die drei Vereine bereits wichtige Personalien in ihrer Mannschaft.

KSV Tennenbronn

Matthias Brenn bleibt auch weiterhin Trainer beim KSV Tennenbronn. Er geht damit in sein 18. Jahr als Chef am Mattenrand beim Regionalligisten. „Ich war schon Trainer, da waren einige meiner Ringer noch gar nicht auf der Welt“, schmunzelt Brenn. Nicht nur auf der wichtigsten Position haben die Tennenbronner bereits entscheidende Schritte gemacht. Der KSV setzt weiterhin auf Kontinuität und Eigengewächse. Brenn: „Die Mannschaft bleibt komplett zusammen. Alle Ringer haben unterschrieben. Zugänge sind keine geplant.“

KSK Furtwangen

Auch beim Oberligisten gibt es keine Veränderung auf dem Trainerstuhl. Tobias Haaga und Christian Rusu haben beim KSK für kommende Saison zugesagt. Haaga geht davon aus, dass die bisherige Mannschaft bis auf Marcel Wolber (pausiert) zusammenbleibt. Vor allem über die Zusage der besten Punktesammler ist er froh: „Sascha Weinauge und Max Kokulan haben bereits unterschrieben. Auch Mihail Palaghia hat zugesagt. Seine Unterschrift fehlt aber noch.“ Nach einer von Verletzungssorgen geprägten Saison wollen die Furtwanger zumindest zwei Neuzugänge verpflichten. Der eine für die Gewichtsklassen bis 66 und 71 kg, der andere für die 80 kg-Klasse. „Die Gespräche laufen“, so Haaga, der zugleich betont, dass es mit Erik Ragg vom SV Triberg keine Verhandlungen gegeben habe.

SV Triberg

Der Verbandsligist hat seine ersten Neuzugänge bereits in trockenen Tücher. Sowohl Rückkehrer Dorian Becker (SV Eschbach/75 kg griechisch) als auch Luca Lauble (KSV Hofstetten/66 kg) haben für die kommende Saison unterschrieben. Der dritte Neuzugang kommt aus der eigenen Jugend: Der deutsche B-Junioren-Meister von 2018, Jonas Benzing (57 kg), rückt ins Aktiven-Team. Zudem gibt es offenbar weit fortgeschrittene Gespräche mit Khamza Temarbulatov, der beim Oberligisten ASV Nendingen vergangene Saison in der Klasse bis 61 kg ein Leistungsträger war. Sein Bruder Khamzat wird die Triberger in Richtung Singen verlassen. Außer ihm haben vom festen Kader der vergangenen Saison alle Ringer zugesagt – auch Schwergewichtler Coskun Efe. Ob es beim SVT noch weitere Neuzugänge geben wird, lässt Trainer Kai Rotter offen. „Wir werden eventuell die bevorstehenden Turniere für Gespräche nutzen.“ Fraglich ist, ob Patric Nuding und Oliver Hug-Kolb weiterhin als „Aufhilfsringer“ zur Verfügung stehen werden.